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Planungsschritte und Erfolgsfaktoren zur Festlegung des passenden Automatisierungsgrads
Maschinen- und Anlagenbau
Zusammenfassung
Automatisierung ist im Laborumfeld ein viel diskutiertes Thema. In der pharmazeutischen Produktion und Forschung kann sie für mehr Betriebssicherheit und weniger Ausfallzeiten sorgen, Datenintegrität und Proben- oder Materialqualität erhöhen sowie ein nachhaltigeres Lebenszyklusmanagement schaffen. Gleichzeitig bringt sie große Herausforderungen für die Planung und den Betrieb mit sich, denen sich die Autoren in ihrer täglichen Arbeit stellen. Dieser Fachbeitrag soll einen Einblick in aktuelle Fragestellungen zur Laborautomation im Pharma-Bereich hinsichtlich Planung, Bau und Betrieb geben. Es wird darauf eingegangen, welche technischen und organisatorischen Dimensionen mitgedacht werden müssen. Zudem liefert der Fachbeitrag eine praktische Perspektive auf die personellen Anforderungen sowie nachhaltige Planungsansätze. Wie viel Automatisierung ist letzten Endes sinnvoll? Diese Frage lässt sich nur individuell klären. Dieser Fachbeitrag kann aber hoffentlich eine neue Perspektive geben.
Korrespondenz:
Andreas Fischer
Exyte Switzerland AG, Lichtstr. 35, 4056 Basel
andreas.fischer@exyte.net
![]() | Stephan Borger-Anka ist einer der führenden Experten im Bereich Reinraum- und nachhaltiger Laborbau in der DACH-Region. Nach seinem Studium der Architektur begann er seine Karriere in der Planung von Krankenhäusern. Danach spezialisierte er sich auf Labortechnik und Industriegebäude für die pharmazeutische Produktion und Forschung. Seit 2018 arbeitete er als Subject Matter Expert (Laborplanung) und seit 2025 als Senior Design Manager bei der Exyte Switzerland AG. In seiner Rolle unterstützt er Ingenieure, |