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    Abbildung 1:Systemarchitektur der digitalen Produkt- und Prozess-Governance (Quelle: BDF EXPERTS).

    Digitale Produkt- und Prozess-Governance

    Ein strategischer Wegbereiter für Variantenvielfalt, Compliance und Effizienz

    IT

    1. Einleitung: Komplexität als neuer Standard2. Grenzen klassischer Systemlandschaften3. Die zentrale Governance-Schicht als logische Brücke4. Das Datenmodell als Schlüsselelement5. Nahtlose Integration von ERP und MES6. Der Verwiegungsprozess als praktisches Beispiel7. Compliance und Validierung als integraler Bestandteil8. Effizienzsteigerung und wirtschaftlicher Nutzen9. Bedeutung für digitale Transformation und Maschinenbau10. Fazit: Eine neue Denklogik für die Pharmaproduktion
    Keywords: Produkt-Governance |  Prozess-Governance |  MES |  ERP |  Chargenprotokoll 

    Zusammenfassung

    Die steigende Variantenvielfalt und die hohen regulatorischen Anforderungen der Pharmaproduktion stellen klassische IT-Landschaften vor grundlegende Herausforderungen. Dieser Fachbeitrag beschreibt eine zentrale digitale Governance-Schicht, die 2 spezifische Lücken schließt: die fehlende Rückverfolgbarkeit vom Electronic Batch Record (EBR) zurück zur freigegebenen Herstellungsanweisung (Master Batch Record, MBR) sowie die auftragsgetriebene dynamische Parametrierung des Manufacturing Execution System (MES) auf Basis von Auftragsattributen – über die statische Produktparametrisierung moderner MES-Systeme hinaus. Änderungen durchlaufen den Good-Manufacturing-Practice(GMP)-Änderungsmanagementprozess. Der Ansatz orientiert sich an ISA-95 und unterstützt die Anforderungen von EU GMP Annex 11 und 21 CFR Part 11.

    Marvin Zerwas, · BDF EXPERTS

    Korrespondenz:

    Marvin Zerwas
    bdf consultants GmbH, Zollhof 4, 40221 Düsseldorf
    m.zerwas@bdfexperts.de

    Das Bild zeigt den Autor Marvin Zerwas.Marvin Zerwas
    berät Industrieunternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Fertigungs- und Lieferkettenprozesse. Mit Expertise in der Harmonisierung technischer und produktiver Stücklisten sowie der auftragsbezogenen Fertigung bringt er fundiertes Prozessverständnis über Engineering, Projektleitung und Produktion hinweg mit. Er betreut die Branchen Pharma, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Maschinenbau. Er hat einen Master-Abschluss in Supply Chain Management.

    Zusammenfassung

    Die steigende Variantenvielfalt und die hohen

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