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    Abbildung 1:Oberflächenausführung 2B mit deutlich erkennbarem Angriff der Korngrenzen durch den Beizprozess – Rasterelektronenmikroskop(REM)-Aufnahme [11] (Quelle aller Abbildungen: Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hörtnagl).

    Edelstahloberflächen in der Realität

    Die entscheidende Rolle des korrekten Schleifens und der Automatisierung im Pharma-Apparatebau

    Maschinen- und Anlagenbau

    EinleitungAuswahl des korrekten VormaterialsNotwendigkeit der mechanischen BearbeitungFinale Oberflächenbearbeitung durch ElektropolierenFazit und Ausblick
    Keywords: Edelstahl rostfrei |  Schleifen |  Elektropolieren  |  Oberfläche |  Apparate- und Behälterbau 

    Zusammenfassung

    Die Qualität produktberührender Oberflächen ist im pharmazeutischen Apparatebau entscheidend für Korrosionsbeständigkeit, Reinigbarkeit und mikrobiologische Sicherheit. Konventionelle Schleifprozesse erzeugen häufig inhomogene Oberflächen, deren Qualität auch durch Elektropolieren nur begrenzt verbessert wird. Durch eine korrekte Auswahl des Vormaterials und eine Anpassung der mechanischen Bearbeitung können die plastische Deformation der Oberfläche auf ein nötiges Minimum reduziert und eine Verbesserung der Passivschichtstabilität, des Fließverhaltens und der Reinigbarkeit erreicht werden.

    Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hörtnagl, · Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt und Cornelius Mauch, · Bolz Intec

    Korrespondenz:

    Cornelius Mauch
    Bolz Intec GmbH, Stephanusstr. 4, 88260 Argenbühl-Eisenharz
    cm@bolz-intec.com

    Das Bild zeigt den Autor Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hörtnagl.Prof. Dr.-Ing. Arnulf Hörtnagl
    ist geboren und aufgewachsen in Tirol. Er absolvierte ein Studium des allgemeinen Maschinenbaus an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz. Er promovierte an der Technischen Universität Ilmenau zum Korrosionsverhalten von nichtrostenden Edelstählen. Anschließend fungierte er als Abteilungsleiter am Swiss Safety Center für Werkstoffprüfung. Seit 2022 ist er Professor für Werkstofftechnik an
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