Einsatz in CIP-gereinigten Anlagen
Messen/Steuern/Regeln
Zusammenfassung
An den kritischen Messstellen (Critical Control Points, CCP) der pharmazeutischen Industrie haben sich selbstkalibrierende Thermometer mit einer Curie-Temperatur von 118 °C [1] v. a. in Anlagen, die mit Dampf sterilisiert werden (Sterilization in Place, SIP), bereits weltweit durchgesetzt.
In der Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie zusammen gibt es aber weitaus mehr Anlagen, die mit dem Cleaning-In-Place(CIP)-Verfahren von Rückständen gereinigt werden. Der damit verbundene Temperaturabfall stellt die wahrscheinlichste (da immer wiederkehrende) Prozesssituation dar, in der ein selbstkalibrierendes Prozessthermometer eine Überprüfung seiner Messgenauigkeit vornehmen kann. Nachfolgend wird gezeigt, wie aus genauer Kenntnis des Prozesses ein maßgeschneidertes Messgerät entwickelt wurde.
Korrespondenz:
Dipl.-Ing. Dietmar Saecker
Endress+Hauser Wetzer GmbH+Co. KG,
Obere Wank 1, 87484 Nesselwang
dietmar.saecker@endress.com
![]() | Dipl.-Ing. Dietmar Saecker studierte Chemietechnik an der TU Dortmund, mit dem Schwerpunkt Prozessautomatisierung. Nach dem Berufseinstieg in der Prozessindustrie wechselte er zu deren Zulieferern und berät seit 1997 Kunden im Bereich der Messtechnik und Kalibrierung. Seit 2013 ist er für Endress+Hauser tätig. Neben zahlreichen Veröffentlichungen und Kongressvorträgen hält er seit 2015 regelmäßig Vorlesungen zu Prozessmesstechnik und Signalverarbeitung an den Hochschulen Kempten, Köln |