Wie CFD-Analysen helfen, Reinräume von Anfang an effizient und sicher zu designen
Planung
Zusammenfassung
Reinräume gehören zu den anspruchsvollsten technischen Infrastrukturen in Industrie, Forschung und Medizin. Sie erfordern hohe Investitionen und müssen gleichzeitig höchste Anforderungen an Luftreinheit, Prozessstabilität und Energieeffizienz erfüllen. Dennoch treten im Betrieb häufig Probleme wie Strömungsinstabilitäten, Totzonen, unerwünschter Partikeltransport oder thermische Einflüsse durch Anlagen und Personal auf. Nachträgliche Optimierungen sind meist mit erheblichem Aufwand verbunden.
Computational Fluid Dynamics (CFD) ermöglichen es, Reinräume bereits in der Planungsphase virtuell zu analysieren und zu optimieren. Luftströmungen, Temperaturfelder, Partikeltransport sowie die Wechselwirkungen zwischen Raum, Anlagen und Personal lassen sich realitätsnah simulieren. Dadurch können kritische Bereiche frühzeitig erkannt, Filterkonzepte optimiert und Kontaminationspfade vermieden werden. CFD reduzieren Planungsrisiken, vermeiden kostspielige Nachrüstungen und leistet einen wichtigen Beitrag zu leistungsfähigen, energieeffizienten und nachhaltigen Reinräumen.
Korrespondenz:
Stefan Merkle
MERKLE CAE Solutions GmbH, Friedrichstr. 1,
89518 Heidenheim,
s.merkle@merkle-cae.de
![]() | Dipl.-Ing. (TU) Stefan Merkle absolvierte an der Universität Stuttgart das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik. 1989 gründete er die Merkle & Partner GbR, jetzt Merkle CAE Solutions GmbH. Über Kooperationen mit Universitäten und in zahlreichen Forschungsprojekten bearbeitet er beständig neue Themen- und Wirkungsfelder der Simulationsberechnung. Heute beschäftigt Merkle CAE Solutions an den 3 deutschen Standorten 50 hochqualifizierte Mitarbeiter. |
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