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Zukunftsfähigkeit durch Flexibilität, digitale Methoden und Human-Centered Design
Analytik
Zusammenfassung
Pharmazeutische Labore entwickeln sich zu hochinstallierten, datenintensiven und zunehmend automatisierten Prozesslandschaften, deren digitalisierte Arbeitsweisen neue Anforderungen an Raumstruktur, Infrastruktur und Flexibilität der Planung stellen. Personalisierte Medizin, steigende Automatisierungsgrade in der Qualitätskontrolle sowie verkürzte Forschungs- und Produktionszyklen erhöhen den Bedarf an flexiblen, klar strukturierten und wirtschaftlich betreibbaren Laborumgebungen. Digitale Planungsmethoden eröffnen neue Möglichkeiten, diese komplexen Anforderungen präzise und interdisziplinär umzusetzen: Sie schaffen Transparenz über räumliche, technische und organisatorische Zusammenhänge und unterstützen belastbare Entscheidungen in allen Projektphasen. In Verbindung mit Human-Centered Design, modularen Versorgungskonzepten und nachhaltigen Material- und Energielösungen entstehen Laborwelten, die wissenschaftliche Exzellenz fördern, die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellen und zugleich Zukunftsfähigkeit und ökologische Verantwortung sichern.
Korrespondenz:
Dr. rer. nat. Sven Brucker
Carpus+Partner AG, Forckenbeckstr. 61,
52074 Aachen
sven.brucker@carpus.de
![]() | Dr. rer. nat. Sven Brucker promovierte 2008 am Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2015 begleitet er als Projektleiter bei der Carpus+Partner AG Nutzer und Bauherrn als Experte für die Verbindung von wirtschaftlicher Laborplanung und bedarfsorientierter Geräteplanung auf ihrem Weg zu Forschungsneubauten. Als Leiter der Labor- und Geräteplanung (seit 2024) ist er zusätzlich Ansprechpartner für My Green Lab® und Mitglied des DIN-Normenausschusses für |