Exkurs
Zusammenfassung
Chemie hat oft etwas eigenartig Zweidimensionales – ob Reaktionen auf der Tafel oder dem Papier dargestellt werden, sie sind immer flächig. Tatsächlich ist es nicht ganz einfach, sich ohne die Hilfe der Computergrafik auch nur einfache Moleküle wie etwa Monosaccharide räumlich vorzustellen. Daher sind 2 Chemie-Nobelpreisverleihungen denkwürdig, 1987 für supramolekulare Chemie und 2025 für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen. Beide weisen den Weg in dreidimensionale Molekülgerüste, bei denen sich eine Nanowelt aus Kanälen und Höhlen eröffnet, die Technik und Chemie umfassend und dramatisch verändern könnten.
Korrespondenz:
Dr. rer. nat. Günther Stoll
Wiesenstr. 98, 70794 Filderstadt
sguentherstoll@aol.com
![]() | Dipl.-Biol. Dr. rer. nat. Günther Stoll geboren 1958 in Buenos Aires (Argentinien). Studium der Biologie an der Universität Hohenheim in Stuttgart, Promotion in Tübingen über Enzymmodelle. Zunächst tätig als Lektor und Wissenschaftsjournalist. Von 1997 bis 2023 Leiter der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung und der klinischen Forschung eines mittelständischen Pharmaunternehmens in Fellbach, außerdem Stufenplanbeauftragter/QPPV. Heute Fachreferent, Wissenschaftsjournalist und Buchautor. |
Zusammenfassung
Chemie hat oft etwas eigenartig