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Finanzielle, regulatorische und prozessuale Vorteile internationaler E-Rechnungspflichten nutzen
IT
Zusammenfassung
Die elektronische Rechnungsstellung entwickelt sich zunehmend von einer administrativen Formalität zu einem integralen Bestandteil staatlicher Steuer- und Kontrollmechanismen. Insbesondere in stark regulierten Branchen wie der pharmazeutischen Industrie führt diese Entwicklung zu neuen Anforderungen an Governance, Compliance und interne Kontrollsysteme. Nationale Vorgaben wie die deutsche E-Rechnungsverpflichtung für Business-to-Business (B2B), transaktionsbasierte Meldesysteme – etwa im Rahmen der europaweiten Vat-in-the-digital-Age(ViDA)-Initiative bis 2030 – und verkürzte Prüfzyklen verlagern steuerliche Kontrolle immer stärker in operative Geschäftsprozesse.
Der Beitrag analysiert typische Fehlannahmen im Umgang mit der elektronischen Rechnungsstellung und zeigt auf, warum etablierte Organisations- und Systemlogiken in der Pharmabranche an ihre Grenzen stoßen. Ziel ist eine sachliche Einordnung der elektronischen Rechnung als compliance-relevantes Querschnittsthema an der Schnittstelle von Finanz- sowie Steuerabteilungen und operativen Prozessen.
Korrespondenz:
Louis Weinberger
Thomson Reuters Germany GmbH,
Friedrich-Ebert-Anlage 49, 60308 Frankfurt
louis.weinberger@thomsonreuters.com
![]() | Louis Weinberger ist Senior Client Project Manager bei Thomson Reuters und begleitet international tätige Unternehmen bei der Einführung regelkonformer Prozesse zur elektronischen Rechnungsstellung. Er studierte Wirtschaftswissenschaften (Bachelor of Science) an der Technischen Universität Dortmund und absolvierte erfolgreich einen Masterstudiengang im Bereich Business Transformation Management. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Finanzbereich, Steuerfunktion und IT. |