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Von der Pflichtübung zur Chance
GxP
Zusammenfassung
Projektverzögerungen verursachen in Investitionsprojekten der Pharmaindustrie oft immense wirtschaftliche Schäden – durch direkte Mehrkosten ebenso wie durch entgangene Umsätze infolge verspäteter Anlagenverfügbarkeit. Dennoch werden Verzögerungen von wenigen Tagen im Projektalltag oft ignoriert oder toleriert. Wiederholen sich solche Mikro-Latenzen, summieren sie sich zu Wochen oder gar Monaten Verzug mit wirtschaftlichen Schäden im Millionenbereich. Der Beitrag beleuchtet das Projektaudit als wirkungsvolles Instrument zur Qualitätssicherung im Projektmanagement. Auf Basis praktischer Erfahrungen werden typische Fehlerquellen im Projektverlauf identifiziert und ein strukturiertes Vorgehen zur Auditdurchführung beschrieben. Der Nutzen reicht von verbesserter Zusammenarbeit bis zu signifikanten Kosteneinsparungen. Projektaudits sollten somit nicht als bürokratische Belastung, sondern als strategische Chance zur professionellen Projektsteuerung gesehen werden.
Korrespondenz:
Prof. Dr. Detlef Behrens
Behrens Projektmanagement GmbH, Hannah-Arendt-Str. 3-7, 35041 Marburg
behrens1@behrens-pm.de
![]() | Prof. Dr.-Ing. Detlef Behrens ist Geschäftsführer der Behrens Projektmanagement GmbH und seit über 30 Jahren im Projekt- und Qualitätsmanagement für die Pharmaindustrie tätig. Er ist GPM/IPMA-zertifizierter Senior-Projektmanager (Level B) und leitete zahlreiche Investitions- und Entwicklungsprojekte. Als Honorarprofessor der Technischen Hochschule Mittelhessen hält er Vorlesungen im Bereich Qualitäts- und Risikomanagement. |
Zusammenfassung
Projektverzögerungen verursachen