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Technologische, prozessuale und entwicklungsrelevante Aspekte der kontinuierlichen Feuchtgranulation
Maschinen- und Anlagenbau
Zusammenfassung
Continuous Manufacturing (CM) etabliert sich zunehmend in der pharmazeutischen Feststoffproduktion. Integrierte Prozesse verkürzen die Prozesszeiten, liefern schnell Ergebnisse und steigern die Produktqualität. Zwar steht oft die kontinuierliche Direktverpressung im Fokus – trotzdem bleibt die Feuchtgranulation für viele Formulierungen unverzichtbar. Denn sie verbessert die Fließfähigkeit, Schüttdichte, Tablettenhärte und Segregationsstabilität und reduziert Feinanteile. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der chargenorientierten bzw. kontinuierlichen Feuchtgranulation analysiert. Die Doppelschneckengranulation (DSG) bietet einen bewährten kontinuierlichen Ansatz mit kurzen Verweilzeiten und Inline-Monitoring. Die größte Hürde ist bislang die nachgelagerte kontinuierliche Trocknung, da segmentierte Trockner zur Verblockung neigen. Eine innovative Wirbelschicht-Trocknung bietet einen Lösungsansatz und darüber hinaus Vorteile für den Produktionsprozess und die Entwicklung.
Korrespondenz:
Tobias Borgers
L.B. Bohle Maschinen und Verfahren GmbH, Industriestr. 18,
59320 Ennigerloh
t.borgers@lbbohle.de
![]() | Tobias Borgers ist Marketingleiter mit langjähriger Erfahrung im Multi-Channel-Marketing im B2B-Umfeld. Sein Schwerpunkt liegt auf der strategischen Konzeption und Umsetzung integrierter Marketingmaßnahmen – von Messeauftritten über kombinierte digitale und klassische Kampagnen bis hin zu Social Media und Content-Management. Darüber hinaus verfügt er über umfassende Expertise in der Leadgenerierung sowie im Event- und Projektmanagement. Er hat einen Bachelorabschluss der Universität |