Wie Persönlichkeitsprofile Fehlbesetzungen reduzieren – eine Fallstudie
Gesundheitswirtschaft
Zusammenfassung
Der Fachkräftemangel im Pharmasektor stellt Unternehmen vor die Herausforderung, qualifizierte Positionen schnell und passgenau zu besetzen. Klassische Recruiting-Prozesse, die v. a. auf Lebensläufe und formale Qualifikationen setzen, stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen: Fehlbesetzungen, mangelnde Passung und hohe Fluktuation sind häufige Folgen. Daher gewinnt ein ganzheitlicher Blick auf Bewerbende an Bedeutung. Neben fachlichen Kompetenzen rücken insbesondere Motive, Werte und Persönlichkeitsmerkmale in den Fokus. Ein im Pharmasektor operierendes Auftrags-Entwicklungs- und Produktions-Unternehmen (CDMO) aus der Schweiz verfolgt hierfür einen systematischen Ansatz mit dem Ziel eines nachhaltigen „Perfect Match“. Kern ist ein positionsspezifisches Soll-Profil, das neben fachlichen Anforderungen auch relevante Persönlichkeitsmerkmale definiert. Im Bewerbungsprozess wird das individuelle Ist-Profil der Kandidaten erfasst. Der Abgleich beider Profile schafft eine fundierte Entscheidungsbasis und reduziert das Risiko von Fehlbesetzungen.
Korrespondenz:
Robert Siegers
Profile Dynamics Deutschland GmbH, Auf dem Meere 1–2,
21335 Lüneburg
r.siegers@profiledynamics.de
![]() | Robert Siegers ist seit fast 15 Jahren geschäftsführender Inhaber der Profile Dynamics Deutschland GmbH in Lüneburg und verfügt über langjährige Führungserfahrung. Seit 1999 ist er international als Organisations- und Teamentwickler tätig und auf Persönlichkeits- und Motivationsdiagnostik spezialisiert. Sein Fokus liegt auf Beratung, Trainings- und Zertifizierungsangeboten sowie der Anwendung von Analyse- und |