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Zusammenfassung
Wasser ist einer der wichtigsten Ausgangstoffe für die Herstellung von Arzneimitteln und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Produktqualität. Deshalb unterliegt es definierten Qualitätskriterien. Diese Qualitätskriterien gilt es im Routinebetrieb zu überwachen und einzuhalten. Dabei wird die Überwachung des Betriebs eines Wassersystems durch bestimmte GMP-Vorgaben unterstützt. Diese Regeln und die daraus resultierenden Maßnahmen haben das Ziel, den qualifizierten Zustand aufrecht zu erhalten und damit die geforderte Wasserqualität kontinuierlich sicherzustellen. Ein sog. Oberflächenphänomen ist die Bildung von Biofilmen, die die mikrobiologische Qualität des Wassers durchaus negativ beeinträchtigen kann. Hier sind Vorbeugung bzw. Maßnahmen zur rechtzeitigen Erkennung und Beseitigung von größter Wichtigkeit. Eine regelmäßige Sanitisierung der Wassererzeuger und des Lagerungs- und -verteilsystems ist die einzige Möglichkeit, Biofilmbildung vorzubeugen. Zudem dient sie als qualitätssichernde Maßnahme nach einer Wartung.
Korrespondenz:
Dr. Herbert Bendlin
Technisches Sachverständigenbüro Dr. Bendlin, Gothaer Str. 14, 56235 Ransbach-Baumbach
![]() | Dr. Herbert Bendlin ist anerkannter Experte für das Thema Pharmawasser. Nach seinem Studium der Chemie vertiefte er sich in die Themengebiete Wasseraufbereitung und Validierung von Reinstwasseranlagen. Er wurde Leiter der Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung. Heute bietet er als selbstständiger Consultant Dienstleistungen, Beratungen und Schulungen im Bereich Pharmawasser an. Er ist außerdem als Sachverständiger, Autor und Referent tätig. |
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