21.09.2026Die pharmazeutische Industrie ist kontinuierlich auf der Suche nach neuartigen Molekülen sowie nach effizienteren Wegen, um etablierte Wirkstoffbausteine herzustellen. Eine besondere Herausforderung stellen dabei hochgespannte Ringstrukturen dar, vor allem Dreiringe aus Kohlenstoffatomen, sogenannte Cyclopropane. Traditionelle Synthesemethoden weisen deutliche Nachteile auf: Um die nötige Energie in das System einzubringen, muss entweder auf explosive Chemikalien, etwa Diazoverbindungen, oder auf stark reduzierende Reagenzien zurückgegriffen werden. Dies führte nicht nur zu Sicherheitsrisiken, sondern es entstehen auch erhebliche Abfallmengen. Ein Team um Professor Oliver Reiser von der Universität Regensburg präsentiert nun eine mildere, ressourcenschonende Alternative: Anstelle gefährlicher Reagenzien setzt die Regensburger Gruppe Licht ein. Es dient dabei als „spurloses Reagenz“, das die benötigte Energie zielgerichtet in Moleküle einbringen kann.
21.09.2026GEA erweitert seine Plattform für pharmazeutische Separatoren um die neuen Modelle GEA aseptic 15 und GEA pure 15. Diese kompakten Separatoren ergänzen die bestehende Baureihe, indem sie eine Lösung für kleinere Durchsatzbereiche bieten, und unterstützen Hersteller von Arzneimitteln und Biopharmazeutika flexibel, sicher und kosteneffizient bei Entwicklungs-, Pilot- und Produktionsprozessen. Die kompakten Separatoren für kleinere Produktionsmengen vereinen hohe Prozessflexibilität, hygienisches Design und effiziente Produktausbeute. Mit Kapazitäten von 250 bis 500 Litern pro Stunde in der Klärbehälterausführung und von 350 bis 600 Litern pro Stunde in der Trommel-Ausführung schließen die neuen Modelle die Lücke zwischen Labor- und größeren Produktionsseparatoren.
21.09.2026Künstliche Intelligenz (KI) kann in der pharmazeutischen Industrie über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels hinweg eingesetzt werden: Von der Identifikation von Wirkstoffzielen und der Wirkstoffentwicklung über die Optimierung klinischer Studien bis hin zu Zulassung und Pharmakovigilanz. KI verspricht schnellere Forschungsprozesse, bessere Auswertung großer Datenmengen und eine Früherkennung von Risiken. Zugleich hängt der Einsatz stark von einer hochwertigen Datenbasis und einem komplexen Rechtsrahmen ab, insb. bestimmt durch KI-VO und der DSGVO. Zentrale Herausforderungen sind der Schutz sensibler Gesundheitsdaten, Anonymisierung und Sekundärnutzung. Im Fokus steht der innovationsfreundliche, aber datenschutzsensible Ausgleich zwischen Fortschritt und Patientenschutz.
21.09.2026Takeda gab bekannt, dass die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA den Antrag auf Zulassung eines neuen Arzneimittels (NDA) für Zasocitinib (TAK-279) zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis im Rahmen des beschleunigten Prüfverfahrens angenommen hat. Zasocitinib ist ein in der Entwicklung befindlicher, hochselektiver und potenter oraler Tyrosinkinase-2-(TYK2)-Inhibitor der nächsten Generation, der in Phase-3-Studien zur Behandlung von Plaque-Psoriasis eine schnelle, anhaltende und konsistente Abheilung der Hauterscheinungen zeigte.
21.09.2026Der Biotech-Unternehmer Dr. Jonathan Talbot wurde im Rahmen der feierlichen Preisverleihung mit dem Strüngmann Award 2026 ausgezeichnet. Der Award wurde zu Ehren von Dres. Andreas und Thomas Strüngmann ins Leben gerufen und würdigt herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer, die wissenschaftliche und technologische Innovationen mit unternehmerischem Mut und Umsetzungsstärke in erfolgreiche Produkte und Unternehmen übersetzen.
21.09.2026Die Gericke Group präsentiert eine neu entwickelte Lochplatte mit innovativem hexagonalem Lochdesign. Diese Technologie maximiert die offene Fläche bei gleichzeitiger Gewährleistung der Stabilität und ermöglicht so einen deutlich höheren Produktdurchsatz und eine gesteigerte Prozesseffizienz im Vergleich zu herkömmlichen Rundlochsieben. Die hexagonale Geometrie bietet eine wesentlich größere offene Fläche als eine gleich große kreisförmige Lochöffnung.
21.09.2026Die Ethris GmbH, ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das Pionierarbeit im Bereich der RNA-Therapeutika und -Impfstoffe der nächsten Generation leistet, die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Generaldirektion für Gesundheitsnotfallvorsorge und -reaktion (DG HERA) der Europäischen Kommission gaben eine Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 30 Millionen Euro bekannt, um die weitere klinische Entwicklung des Ethris-Portfolios an mRNA-Produkten für Atemwegserkrankungen voranzutreiben.
21.09.2026Mit dem Ende der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingeräumten Duldungsfrist zur NIS2-Registrierung beginnt für viele Unternehmen die eigentliche Herausforderung: Sie müssen in der Lage sein, die eigene IT-Infrastruktur jederzeit nachvollziehbar zu belegen. Mit IT-Documentation-as-a-Service bietet die FNT Services GmbH deshalb ab sofort ein Managed-Service-Angebot, bei dem Dokumentation, Datenpflege und Betrieb gemäß vereinbarter SLAs übernommen werden und das dazu beiträgt, NIS2-Vorgaben zu erfüllen.
21.09.2026WIKA hat eine Reihe von Sensoren auf den Markt gebracht, welche die Grundeigenschaften von Gasen und Flüssigkeiten kontinuierlich überwachen. Die Typen DTG-30, DTL-30 und VTL-30 zeichnen sich durch eine kompakte, robuste Bauweise aus. Dadurch lassen sie sich in einer Vielzahl von Anwendungen einbetten, sei es in OEM-Produkten und -Systemen oder in industriellen Umgebungen. Selbst bei begrenztem Bauraum sind die Geräte einfach integrierbar, egal ob an Tankwagen, voll bestückten Industrie-Skids, in Analysegeräten oder bei Nachrüstungen. Das kompakte Design wird durch eine innovative Technologie namens MesoScale® ermöglicht, eine patentierte Kombination aus Sensordesign, Sensor-Ansteuerung und Software. MesoScale® kombiniert die Vorteile der Miniaturisierung von Sensoren mit einer bewährten Edelstahlbauweise. So hat WIKA Geräte entwickelt, die in Prozessanwendungen hochpräzise die Dichte, Viskosität und Temperatur von Flüssigkeiten und Gasen messen.
21.09.2026Der Life-Science-Konzern Sartorius und das National Institute for Bioprocessing Research and Training (NIBRT) etablieren gemeinsam das weltweit umfassendste Trainingszentrum für intensivierte und kontinuierliche Bioprozesse in Dublin, Irland. Ab dem vierten Quartal 2026 soll das Zentrum als Drehscheibe für praxisnahe Schulungen und Wissensaustausch dienen. Ziel ist es, die biopharmazeutische Industrie bei der Einführung intensivierter, digitalisierter und kontinuierlicher Herstellungsprozesse zu unterstützen.
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