16.04.2026In der pharmazeutischen Entwicklung und Produktion stehen insbesondere Pulverblends für Tabletten und Kapseln im Fokus. Elektrische Eigenschaften solcher Mischungen korrelieren häufig mit prozessrelevanten Parametern wie Fließverhalten, und Dosierbarkeit, also direkt mit der Konsistenz der Tablettenmasse und der Dosisgenauigkeit. Auch pharmazeutische Hilfsstoffe wie Füllstoffe, Gleitmittel oder ionische Zusätze beeinflussen die elektrischen Eigenschaften der Formulierung. Diese werden jedoch nicht als funktionale Produkteigenschaft bewertet, sondern gezielt als indirekter Prozessindikator genutzt.
15.04.2026Vetter, einer der weltweit führenden Pharmadienstleister im Bereich der aseptischen Produktion injizierbarer Arzneimittel, gibt den weiteren Ausbau seines globalen Netzwerks für die klinische Herstellung bekannt. Mit der kontinuierlichen Erweiterung seines Leistungsangebots im Bereich Vetter Development Service unternimmt das Unternehmen entscheidende Schritte, um die notwendige Kapazität, hochmoderne Technologien und spezialisierte Expertise bereitzustellen und somit der weltweit steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Durch die weitere Stärkung seiner Präsenz in Europa und den USA positioniert sich Vetter als verlässlicher, langfristiger Partner für biopharmazeutische Innovatoren weltweit.
15.04.2026Der Verband Pharma Deutschland bewertet die vorgestellten Eckpunkte des GKV-Spargesetz als vertane Chance. Das Gesetz opfert den Standort Deutschland durch massive Überbelastung der Pharmaindustrie zur Stabilisierung der GKV, anstatt die im Pharmadialog zugesagten Weichen für einen starken, international wettbewerbsfähigen Pharmastandort Deutschland zu stellen. Damit konterkariert die Bundesregierung ihren Anspruch, die im Draghi Report herausgestellte strategische Rolle der Branche für Deutschland und Europa ernst zu nehmen.
15.04.2026Zur Pressekonferenz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erklärt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen: „Wir unterstützen die Bundesgesundheitsministerin in ihrem Ziel, die Strukturen unseres Gesundheitssystems zu reformieren und damit leistungsfähiger zu machen. Trotz der sehr angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen wäre es deshalb sinnvoller gewesen, zuerst über eine Strukturreform und dann über Einsparungen zu sprechen. Denn so besteht das Risiko, dass es zunächst nur billiger aber noch nicht unbedingt besser wird."
15.04.2026Mit der geplanten Dynamisierung des Zwangsrabatts auf patentgeschützte Medikamente schwächt die Bundesregierung den Wirtschaftsstandort Deutschland erheblich. Aufgrund steigender Unsicherheit dürften Investitionen in Milliardenhöhe durch die pharmazeutische Industrie ausbleiben.
15.04.2026Fach- und Führungskräfte der Chemie- und Pharmaindustrie sind unzufrieden mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Das industriepolitische Umfeld der Branche lässt an vielen Stellen weiterhin zu wünschen übrig, zeigt eine Umfrage der Branchenorganisationen VAA und DECHEMA. Besonders drastisch: Geht die Energiekrise infolge der Situation im Nahen Osten weiter, droht der Industrie ein weiteres Jahr ohne Perspektive. Es fehlt ein ausreichender Beitrag zur Sicherung der hochqualifizierten Arbeitsplätze.
15.04.2026Steriline, weltweit spezialisiert auf Komplettlösungen für die aseptische Verarbeitung von Injektions- und Ophthalmika-Präparaten, hat vor kurzem eine komplette Abfüllanlage für Kunststoff- und Glasfläschchen, die sowohl für Augentropfen als auch für gefriergetrocknete Produkte geeignet ist, an eine der Produktionsstätten von Tubilux geliefert und installiert.
15.04.2026Die EyeC GmbH, weltweiter Anbieter von Qualitätssicherungslösungen für die Druck- und Verpackungsindustrie, gibt den Eintritt von Ioannis Georgiadis als neuen Business Development Manager bekannt. In dieser Funktion setzt er zentrale Impulse für die strategische Weiterentwicklung der internationalen Geschäftsentwicklung und treibt den Ausbau globaler Markt- und Vertriebsstrukturen gezielt voran.
15.04.2026Das neu entwickelte, digitale Format des Medikationsbriefs soll die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Apothekerinnen und Apothekern mit Ärztinnen und Ärzten weiter verbessern und vereinfachen. Apothekerinnen und Apotheker übermitteln den Arztpraxen mit dem Medikationsbrief in standardisierter Form arzneimittelbezogene Probleme (ABP), insbesondere im Kontext der pharmazeutischen Dienstleistung ‚Erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation‘. Diese ABP können sich unter anderem auf Interaktionen, Nebenwirkungen, Dosierungen oder Darreichungsformen beziehen. Der Medikationsbrief kann zwischen Apotheken und Arztpraxen elektronisch verschickt werden über das sichere KIM-System in der Telematik-Infrastruktur (TI).
15.04.2026Wie können wir uns besser auf zukünftige Pandemien und gesundheitliche Krisen vorbereiten? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung Biomedical Preparedness and Health Resilience, zu der die Pandemic Alliance Munich (PAM) gemeinsam mit BioM in die Bayerische Akademie der Wissenschaften eingeladen hatten.
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