25.06.2020Die europäischen Zulassungsbehörden haben einen gemeinsamen Leitfaden herausgegeben, wie sich Verunreinigungen in Medikamenten in Zukunft besser vermeiden lassen. Dabei geht es auch um die Kommunikation mit den Heilberuflern und Patienten. Der Valsartan-Skandal im Jahr 2018 hatte eine ganze Reihe von Maßnahmen angestoßen, um sicherzustellen, dass Medikamente keine potenziell krebserregenden Nitrosamine oder andere Verunreinigungen enthalten. Dass das Problem nicht ausgestanden ist, zeigen die jüngsten Metformin-Rückrufe in den USA.
24.06.2020Boehringer Ingelheim gibt den Standort Hannover zum Jahresende auf. / „Langfristig sehen wir mehr Potenzial darin, einige Aktivitäten an anderen Standorten zu konzentrieren“, sagte Landesleiterin Sabine Nikolaus laut einer Mitteilung vom Freitag. Die 129 Mitarbeiter seien informiert worden, mit dem Betriebsrat werde über einen Sozialplan für die Beschäftigten verhandelt. In Hannover entwickelte der Konzern seit 2012 vor allem Impfstoffe für Nutztiere. Künftig soll die europäische Forschung zu und Entwicklung von Impfstoffen im französischen Lyon gebündelt werden. Zuerst hatte die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) über die geplante Schließung des Standorts berichtet.
24.06.2020Rund zwei Millionen US-Dollar (1,9 Millionen Euro) kostet aktuell das neuartige Gentherapeutikum Zolgensma der Firma Novartis in den USA. Es kommt als Einmaltherapie bei Kindern mit spinaler Muskelatrophie zum Einsatz. Ab 1. Juli 2020 ist das Arzneimittel auch in Deutschland am Markt. / Zolgensma hat Ende Mai eine vorläufige EU-Zulassung erhalten, nun kommt das derzeit teuerste Medikament der Welt ab Juli auch in Deutschland regulär auf den Markt. Seit Mai letzten Jahres hat Novartis die Zulassung für Zolgensma in den USA. Das Arzneimittel kann bei Babys und Kleinkindern zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) eingesetzt werden. Zolgensma sorgte bereits für viel Aufsehen: Mit einem Preis von etwa 2,1 Millionen Dollar (1,9 Millionen Euro) ist es eines der teuersten Medikamente weltweit.
24.06.2020Das Jahr 2019 verzeichnete 13.200 Masernfälle in den EU/EWR-Ländern und 2020 schließt mit etwa 1.000 neuen Fällen in nur zwei Monaten daran an. An Zurücklehnen im Kampf gegen Masern ist nicht zu denken, auch wenn die Zahlen im Vergleich zu 2017/18 gesunken sind. / Die Daten von Europas Seuchenschutzbehörde European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) bringen es an den Tag: Im Vergleich zu den Jahren 2017 und 2018 sind die Masernfälle in den EU/EWR-Ländern gesunken. Während vorher noch circa 18.000 Fälle pro Jahr verzeichnet wurden, schreibt das Jahr 2019 13.400 Erkrankte (s. Grafik). „Obwohl es Mut macht, dass die Zahl der Masernfälle in den EU/EWR-Ländern zurückgeht, ist es noch nicht die Zeit für Nachlässigkeit“, kommentierte Andrea Ammon, die Direktorin von ECDC. Denn ein Blick zurück zeigt, dass es schon deutlich weniger Masernfälle gegeben hat: 2015 gab es 4.000 belegte Fälle und 2016 sogar nur 600. EWR steht für den Europäischen Wirtschaftsraum und schließt neben den EU-Mitgliedsstaaten die Länder Norwegen, Island und Liechtenstein ein. Insgesamt sind in die Untersuchung Daten von 30 europäischen Ländern eingeflossen.
24.06.2020Gerade in der Pharma- bzw. Feinchemie sind bei vielen Verfahren Flüssigkeiten und Gefahrstoffe wie Säuren, Laugen, hochreine oder toxische Medien im Spiel. Diese müssen oft unter extremsten Bedingungen wie unter hohem Druck oder hohen Temperaturen gelagert bzw. transportiert werden. Gleichzeitig müssen die sich Fässer in den spezifischen Prozessen der Pharmaindustrie, Biotechnologie und Feinchemie durch hygienisches Design auszeichnen. GMP – markante Oberflächengüte – Sicherheit – Qualität. Diese Begriffe werden bei BOLZ INTEC großgeschrieben. Der Hersteller von Fässern, Trichtern, Druckbehältern und Sonderkonstruktionen aus dünnwandigem Edelstahl hat sich besonders auf Behälter für hygiene-sensible Bereiche spezialisiert.
24.06.2020Im Verlauf des sozioökonomischen Aufschwungs Europas wichtigster Städte nach den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie bildet das Engagement im Gesundheitswesen, im Bereich Innovation und medizinischer Forschung, ein wesentliches Element. In dieser Beziehung nehmen Barcelona und dessen umliegende Region eine europäische Spitzenpostion ein, indem sie den bedeutenden Gesundheitsbereich durch ein qualitativ hochwertiges, wissenschaftliches Forschungsnetzwerk vereinen. Und gemäß einer Studie des Instituto Coordenadas ist die Antwort der Stadt auf Covid-19 ein Musterbeispiel für eine öffentlich-private Partnerschaft. Die Reaktion der Gesundheitsbranche, die gewährleistete, dass Barcelona eine sichere Stadt blieb, steht in Verbindung mit den Forschungsbemühungen der katalanischen Hauptstadt über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und seiner besonderen Stärke bei der Rekrutierung von außergewöhnlichen Talenten für Innovation und Forschung im Biotechnologie- und Gesundheitsbereich. Das Kliniknetzwerk der Stadt beispielsweise hat während der Krise große Fortschritte sowohl im medizinischen als auch im Forschungsbereich erzielt. Zu einigen der wichtigsten Erfolgen zählt dabei insbesondere die Arbeit des Hospital Clínic und seine Partnerschaft mit dem Forschungsteam des MIT in den USA und das Vall d’Hebron University Hospital, das von der World Health Organization (WHO) für seine Arbeit im Kampf gegen die Pandemie ausdrücklich gelobt wurde. Ein weiteres Beispiel für die tragende Rolle Barcelonas ist in der Arbeit des SciTech DiploHub zu sehen, einer Initiative, die großen Erfolg zeitigte, indem sie den Bereich der internationalen Wissenschaftsdiplomatie zusammenführte.

24.06.2020Aktuell, im Zeichen der globalen Sars-CoV-2-Coronavirus-Pandemie, gibt es in der pharmazeutischen Industrie, eine der wichtigsten Schlüsselindustrien, zahlreiche und große Veränderungen. Die Pharmaindustrie und Forschungseinrichtungen bemühen sich mit großer Vehemenz um die Entwicklung sicherer und wirksamer Behandlungen gegen COVID-19. Dabei setzen sie verstärkt auf Zusammenarbeit und Kooperation als bedeutende Eckpfeiler einer beschleunigten Arzneimittelentwicklung.

24.06.2020Laser-Abstandssensoren LAT-52 von di-soric messen kleinste Abstandsänderungen im Sub-Millimeterbereich schnell und mit höchster Genauigkeit. Sie sind in drei unterschiedlichen Messbereichen verfügbar und eignen sich für genaue Abstandsmessungen im Bereich zwischen 30 und 500 mm. Mit ihrem dualen Bedienkonzept (Bedienung via IO-Link oder per Tastatur) und der augensicheren Laserklasse 1 sind die Messsensoren einfach einstell- und universell einsetzbar. Drei voreingestellte Sensormodi und wählbare Filter erlauben die rasche Inbetriebnahme und bieten optimale Messergebnisse. Steht hochgenaues Schalten im Vordergrund, kommt die Variante LVHT-52 zum Einsatz.
23.06.2020Cochrane is delighted to announce the signing of a new contract with John Wiley & Sons, Ltd., to publish the Cochrane Library for the next 10 years from January 2021. The agreement guarantees major investment into future development of the Library to sustain Cochrane as the world’s pre-eminent collection of high-quality evidence to inform global healthcare decision making. “Cochrane’s Chief Executive Officer, Mark Wilson, warmly welcomed today’s announcement: “The Cochrane Library is central to Cochrane’s mission of producing and making available to the world high-quality, relevant, accessible systematic reviews and other evidence synthesis. Traffic to the Library has greatly increased over the past seven years as we have made it accessible in 12 languages and we have built a publishing platform that will enable us to deliver new journals, new databases and new features that will help us meet that mission as never before. We are confident we have a strong strategic partner with whom to work on the longer-term publishing challenges and opportunities.”
23.06.2020Wie die Novaremed AG (Novaremed), ein auf die klinische Phase spezialisiertes Biopharmaunternehmen, heute mitteilte, hat die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) einen Antrag für ein neues Prüfpräparat (Investigational New Drug, IND) zur Einleitung der vom Unternehmen in den USA geplanten klinischen Phase-2-Studie mit dem neuartigen Wirkstoffkandidaten NRD135S.E1 zur Behandlung der schmerzhaften diabetischen peripheren Neuropathie (Painful Diabetic Peripheral Neuropathy, PDPN) genehmigt. Mit der randomisierten, doppelverblindeten, placebokontrollierten, multizentrischen Studie wird das primäre Ziel verfolgt, die Überlegenheit von NRD135S.E1 gegenüber Placebo bei der Linderung von PDPN bei Patienten nach dreimonatiger Behandlung nachzuweisen. “Die Genehmigung unseres IND-Antrags ist ein wichtiger Meilenstein der klinischen Entwicklungsphase von NRD135S.E1 als Behandlungsoption für PDPN”, so Sara Mangialaio, M.D., Ph.D., CMO und Head of R&D bei Novaremed. “NRD135S.E1 kann für Patienten, die an dieser Erkrankung leiden, eine dringend benötigte und nicht-opioide neue Behandlungsoption sein und ihre Lebensqualität erheblich verbessern.” “Die IND-Genehmigung der FDA bringt uns einen Schritt weiter bei der Entwicklung von NRD135S.E1 zum Nutzen von Millionen von Patienten, die von dieser kräftezehrenden Krankheit betroffen sind”, berichtet Subhasis Roy, M.Com, MBA, CEO/COO bei Novaremed. Novaremed führt derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren, um die notwendigen Mittel für die Einleitung der klinischen Phase-2-Studie sicherzustellen und weitere Maßnahmen für die spätere Entwicklungsphase von NRD135S.E1 vorzubereiten.
Sie sehen Artikel 14341 bis 14350 von insgesamt 23209