23.06.2020Fähigkeit zur Eliminierung verbrauchter Proteine hat Einfluss auf Hirnalterung und Lebensdauer / Altern ist der Hauptfaktor für Demenz und die Alzheimer´sche Neurodegeneration. Mit fortschreitendem Alter lagern sich toxische Proteinaggregate im Gehirn ab und beeinträchtigen neuronale Funktionen. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena und der Scuola Normale Superiore, Pisa, Italien, untersuchte den Prozess der Gehirnalterung am Türkisen Prachtgrundkärpfling (N. furzeri). Sie konnten die zeitliche Abfolge molekularer Ereignisse während des Alterns nachweisen, die durch die frühe Abnahme der Proteasomenaktivität ausgelöst wird und zur Bildung von Aggregaten führt. Fische mit unveränderter Proteasomenaktivität lebten länger.
23.06.2020In Berlin grassiert das Virus derzeit unter Menschen, die an der neuen App schon wegen fehlender Sprachkenntnisse scheitern. Der Leiter eines Berliner Gesundheitsamts über seinen Alltag fernab von Technologie. / In Berlin ist das Coronavirus in den vergangenen Tagen in mehreren Bezirken wieder verstärkt ausgebrochen. Betroffen waren dabei vor allem Sinti und Roma, die in größeren Familienverbänden nah beieinander wohnen. Im Bezirk Neukölln ist deshalb ein ganzer Häuserblock unter Quarantäne gestellt worden, auch im Bezirk Reinickendorf sind einzelne Wohneinheiten betroffen. Patrick Larscheid leitet das dortige Gesundheitsamt. / SZ: Droht die Gefahr, dass sich das Virus von Neukölln oder Reinickendorf weiter in Berlin ausbreitet? / Patrick Larscheid: Das glaube ich nicht. Die betroffenen Familien leben so dicht beieinander und sind gleichzeitig aber auch sehr abgeschottet vom Leben außerhalb, dass ich da keine Gefahr sehe.
23.06.2020Gesundheitskongress in Coronazeiten: Zum ersten Mal in seiner Geschichte startete der „Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit“ in einer abgespeckten digitalen Version. Zum Auftakt widmete sich eine Runde aus Gesundheitsexperten in der altehrwürdigen Berliner Bibliothek des „Springer Nature“ Verlages der Frage: „Die Krise als Innovationstreiber: Zeitenwende im Gesundheitswesen?“. Per Videoschalte mit dabei: Gesundheitsminister Jens Spahn, der erste Downloadzahlen zur Corona-App präsentierte. / „Corona hat manches beschleunigt, auch digital“, erklärte Jens Spahn im Gespräch mit Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung. Er stelle seit Beginn der Coronakrise eine erhöhte Akzeptanz für digitale Themen fest, „nicht nur bei Bürgern, sondern auch bei Pflegekräften und Ärzten.“ So hielten etwa viele Mediziner inzwischen Online-Sprechstunden ab.
23.06.2020Die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) hat TÜV SÜD Product Service als Benannte Stelle anerkannt für die neue Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR, In Vitro Diagnostics Regulation). Diese regelt den Marktzugang und die Überwachung der vermarkteten Diagnostika und deren Zubehör. Die IVDR trat 2017 in Kraft, zugelassene Produkte müssen bis 26. Mai 2022 neu bewertet werden. / „Wir freuen uns über die Anerkennung als Benannte Stelle“, sagt Dr. Andreas Stange, Vice President der Medical & Health Services bei TÜV SÜD. „In den vergangenen Monaten haben wir unser Team weltweit weiter verstärkt, um umfassend IVDR-Aktivitäten durchzuführen.“ Mit Einführung der IVDR steigt der Anteil von In-vitro-Diagnostika, die künftig eine Benannte Stelle prüfen muss, von 15 auf bis zu 90 Prozent. Dr. Andreas Stange: „Wenn noch nicht geschehen, sollten sich Hersteller von In-vitro-Diagnostika unverzüglich darauf vorbereiten, um Engpässen bei der Prüfung und Zertifizierung ihrer Produkte vorzubeugen.“
23.06.2020Deutschen Apotheken stehen erneut Lieferengpässe bei medizinischem Cannabis bevor. Vor allem Apotheken, die sich nicht auf medizinisches Cannabis spezialisiert haben, könnten in den kommenden Wochen große Schwierigkeiten kriegen, Ware zu bekommen. Denn mit Bedrocan ist derzeit der wichtigste Lieferant für den deutschen Markt ausgefallen. Voraussichtlich mindestens anderthalb Monate wird aus den Niederlanden nichts mehr kommen. Das ist vor allem für die vielen kleineren Großhändler ein erhebliches Problem. Das Niederländische Cannabisbüro hat nichts mehr auf Lager. Das teilte es Ende vergangener Woche seinen Kunden, den deutschen Großhändlern, in einer E-Mail mit, die APOTHEKE ADHOC vorliegt. „Aufgrund zusätzlich benötigter Tests, die benötigt werden, um die Chargen für den Export freizugeben, haben wir derzeit keine Ware am Lager“, heißt es darin. Man hoffe, das Problem in den nächsten beiden Wochen lösen zu können. „Das heißt, dass wir in den kommenden Wochen nicht in der Lage sein werden, Ware zu verschicken. Es wird voraussichtlich zwei bis sechs Wochen dauern, bis wir das wieder tun können.“ Anscheinend ist bei den Analysen der Ware ein Fehler unterlaufen. Laut Cannabisbüro waren sie unvollständig und müssen deshalb vollständig von vorn durchgeführt werden. Betroffen ist davon bereits die Juni-Lieferung.
23.06.2020The French pharma company will also invest EUR 120 million to create a new research center at Marcy-l'Etoile dedicated to vaccines / Sanofi will invest EUR 490 million over five years in building a vaccine production facility in France as it continues to scale up its manufacturing capacity to fight future pandemic risks. The plant, Evolutive Vaccine Facility, in Neuville sur Saône, France is designed around a central unit housing several fully digital production modules that make it possible to produce three to four vaccines simultaneously, Sanofi said. However, this modularity will make it possible to rapidly prioritize the production of a specific vaccine if the need arises, it added. The state-of-the-art industrial site, which is expected to create 200 new jobs, will enable the pharma firm’s vaccine unit, Sanofi Pasteur, to be the first pharmaceutical manufacturer to benefit from such an industrial tool and to secure vaccine supplies in the event of new pandemics, Sanofi said.

23.06.2020Die globale Bedeutung von Kunststoff für medizinische Geräte und Geräte zur Medikamentenverabreichung bietet vermehrt Möglichkeiten für Unternehmen, die sich in dieser Branche spezialisiert haben. Vor allem diejenigen Hersteller medizinischer Kunststoffe, die die Effizienzvorteile der vierten industriellen Revolution (Industrie 4.0) erkennen und zu nutzen wissen, können hiervon profitieren können. Eine der Schlüsseltechnologien der Industrie 4.0 ist der digitale Zwilling (Digital Twin). Er bietet das Potenzial, die Flexibilität, Produktivität und Effizienz von Prozessen erheblich zu steigern.

23.06.2020Der Corona-Pandemie zum Trotz hat trans-o-flex Anfang Mai ein neues Umschlagzentrum planmäßig in Betrieb genommen, mit dem das Unternehmen einen neuen Standard etablieren will. „Das Logistikzentrum im westfälischen Hamm-Rhynern ist für trans-o-flex ein Meilenstein in der Netzentwicklung, denn es setzt ökonomisch wie ökologisch Maßstäbe“, sagte der Vorsitzende der trans-o-flex-Geschäftsführung, Wolfgang P. Albeck. „Die jetzt eröffnete Anlage ist für uns das Umschlagzentrum der Zukunft. Nach diesem Vorbild wird trans-o-flex in den nächsten Jahren weitere Logistikknoten in Deutschland erneuern oder komplett neu bauen.“ Die Gesamtinvestition für das Logistikzentrum beträgt rund 17 Millionen Euro.

23.06.2020Umfragen des Verbands der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) zeigen, dass die Lieferketten der deutschen Maschinenbauer weiter unter starkem Druck stehen. Mit dem neuen Logistikzentrum, besonderen strategischen Maßnahmen im Vorfeld und einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe hat Optima die Verfügbarkeit seiner Maschinenlösungen und Dienstleistungen während der Corona-Krise gesichert.

23.06.2020Die Rentschler Biopharma SE, ein führendes Dienstleistungsunternehmen für Biopharmazeutika, gab heute die Ernennung von Alexander Dettmer (41) zum Chief Financial Officer (CFO) mit Wirkung zum 1. Juli 2020 bekannt. Herr Dettmer verfügt über 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Business Development und Management, wobei sein Schwerpunkt auf der Optimierung operativer Betriebsabläufe im Healthcare- und Life Sciences-Sektor liegt. Bei Rentschler Biopharma wird er die Bereiche Finanzen, Supply Chain Management, IT sowie die Rechtsabteilung verantworten. Herr Dettmer tritt die Nachfolge von Stefan Rampf an, der das Unternehmen mit Wirkung zum 30. Juni 2020 verlassen wird, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu stellen.
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