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In der Rubrik News haben wir 23209 Angebote für Sie gefunden

  1. Remdesivir: Zulassung in EU beantragt

    16.06.2020
    Das US-Pharmaunternehmen Gilead hat offiziell die begrenzte Zulassung von Remdesivir als Mittel gegen Covid-19 auf dem europäischen Markt beantragt. Das teilte die Europäische Arzneimittelbehörde EMA mit. Die Prüfung der vorgelegten Daten und die Abwägung von Wirkung und Risiken soll nach einem verkürzten Verfahren erfolgen. Mit einer Entscheidung werde „in einigen Wochen“ gerechnet. Es wäre die erste Zulassung eines Medikaments gegen Covid-19 in Europa. Die EMA hatte bereits am 30. April ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für Remdesivir gestartet und Daten aus Studien ausgewertet. Davon war der erste Zyklus am 15. Mai beendet worden. Ende Mai hatte die EMA angekündigt, dass sich eine Entscheidung über die Zulassung verzögerte. Zuerst musste der Hersteller offiziell den Antrag stellen.

  2. E-Health: Mit angezogener Handbremse in die Zukunft?

    16.06.2020
    Gesundheitsdaten sind sensibel – der Schutz vor Missbrauch deshalb ein hohes Gut und eine berechtigte Forderung. Doch bei der Debatte über den Datenschutz wird oft verdrängt, welche Schätze in den Versorgungsdaten liegen. Datenbasierte Anwendungen können die Lebensqualität steigern, die medizinische Versorgung effizienter gestalten; sprich: Geld sparen – und letztlich Leben retten. Oder umgekehrt: Die Nicht-Nutzung solcher Daten macht Medizin und Forschung schlechter als sie sein könnten. Das politische Berlin diskutiert das Patientendaten-Schutz-Gesetz. Demnach hat nur die öffentliche Forschung Zugriff auf anonymisierte Patientendaten. Das ist falsch, findet die eHealth-Allianz.

  3. Zyto-Skandal: Pfusch-Apotheker soll 30 Millionen Euro beiseitegeschafft haben

    16.06.2020
    Die Hinweise verdichten sich, dass der im Bottroper Zyto-Skandal verurteilte ehemalige Apotheker Peter S. Millionen Euro bei seiner Mutter geparkt haben könnte, um sie nach seiner Verurteilung vor dem Zugriff von Gläubigern zu entziehen. Laut der Klageschrift des Insolvenzverwalters hat Doris S. Vollstreckungsbescheide in Höhe von zusammen rund 30 Millionen Euro gegen ihren Sohn erwirkt, darunter wertvolle Kunstwerke. Das wollen die Gläubiger nicht akzeptieren: Sie versuchen, an das Geld heranzukommen.

  4. Neue Tinten zur Erfüllung von steigenden Kundenanforderungen

    Neue Tinten zur Erfüllung von steigenden Kundenanforderungen

    16.06.2020
    Der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme GmbH aus Rheinbreitbach erweitert sein Tintenportfolio für Continuous-Inkjet-Drucker aus der Linx 8900 Serie um zwei weitere spezielle Tinten. Die neue schwarze Linx Retort-Tinte 1077 ist speziell für den Einsatz unter typischen Sterilisations- und Retorten-Nassverfahren ausgelegt. Dank der Spezialformel der Tinte können Linx Tintenstrahldrucker Beschriftungen auch durch dünne Öl- oder Fettschichten aufbringen. Für Produktionsumgebungen, in denen der MEK-Bestandteil beschränkt ist, gibt es die schwarze Linx Allzwecktinte 3203. Diese schnell trocknende Tinte wurde so formuliert, dass sie ein breites Spektrum von Kundenbedürfnissen abdeckt.

  5. Bundesregierung beteiligt sich mit 300 Millionen Euro an CureVac

    16.06.2020
    Der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Dietmar Hopp, SAP-Mitgründer und Mitgründer der Beteiligungsgesellschaft dievini Hopp BioTech holding GmbH & Co. KG, haben heute verkündet, dass die Bundesrepublik Deutschland 300 Millionen Euro in das biopharmazeutische Unternehmen CureVac AG, einen Pionier in der präklinischen und klinischen Entwicklung mRNA-basierter Arzneimittel, investieren wird. Details des Investments, welches durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) umgesetzt werden soll, wurden in einem abgestimmten Vertragsentwurf vereinbart. Die im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu vereinnahmenden Finanzmittel sollen für die weitere Entwicklung der proprietären Pipeline und mRNA-Plattformtechnologie und den Ausbau der Geschäftstätigkeit verwendet werden. Die KfW wird damit einen Anteil von rund 23 Prozent an CureVac halten.

  6. Digitales Serviceangebot bewährt sich in der Coronakrise

    Digitales Serviceangebot bewährt sich in der Coronakrise

    15.06.2020
    Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Aus diesem Grund hat Endress+Hauser in der Coronakrise die Service-Anwendung Visual Support vorzeitig für den Markt freigegeben. Kunden konnten während der akuten Phase der Pandemie die audiovisuelle Unterstützung aus der Ferne kostenlos in Anspruch nehmen – und zeigten sich begeistert von den Möglichkeiten dieser Innovation im Endress+Hauser Serviceportfolio. Endress+Hauser treibt die Digitalisierung seit Jahren voran – im Produkt- und Servicebereich, in der Kundeninteraktion wie auch in der externen und internen Zusammenarbeit.

  7. Almased: Prokurist geht, Tochter kommt

    15.06.2020
    Bei Almased gibt es einen Wechsel im Management: Martin Müller, bislang für das operative Geschäft zuständig, hat den Hersteller des gleichnamigen Abnehmmittels verlassen. Stattdessen ist ein weiteres Familienmitglied an Bord. / Eine Sprecherin bestätigt auf Nachfrage, dass Müller das Unternehmen im März verlassen hat. Zu den Hintergründen wollte sie sich nicht äußern, auch nicht zur neuen Struktur. Bekannt ist, dass mit Ann-Kathrin Trouillé seit einem Jahr ein weiteres Familienmitglied an Bord ist.

  8. Arzneimittelpreise: „Made in Germany“ darf extra kosten

    15.06.2020
    Das Coronavirus hat die Politik wachgerüttelt: Wichtige Arzneimittel müssen zumindest teilweise wieder in Deutschland und Europa produziert werden. Dass es für die Kassen unter Umständen teurer wird, ist mittlerweile akzeptiert. Auch die Verbraucher sind laut einer Umfrage der Robert-Bosch-Stiftung bereit, für Medikamente „made in Germany“ mehr zu zahlen. / 92 Prozent der mehr als 1000 Befragten sind der Meinung, dass bestimmte Medikamente und Schutzmaterialien künftig verstärkt in Deutschland oder Europa produziert werden sollten – auch wenn die Preise dadurch steigen. Nur 5 Prozent sind anderer Meinung. Unter Frauen liegt die Zustimmungsquote mit 95 Prozent höher als bei Männern (90 Prozent).

  9. Darf´s ein bisschen mehr Hygiene sein?

    15.06.2020
    An das Tragen einer Maske in öffentlichen Einrichtungen hat sich mittlerweile der Großteil der Bevölkerung gewöhnt. Irgendwie gehört sie mittlerweile schon fast „dazu“. Apothekerin Sarah Sonntag ist jedoch manchmal fassungslos, wie sehr sie „dazu gehört“: Denn um sie griffbereit zu haben, werden viele Menschen kreativ – der Hygieneaspekt scheint dabei nebensächlich zu sein. / „Dass wir das mal miterleben würden, hätte wahrscheinlich niemand von uns gedacht“, meint Sarah zu Max. „Wenn ich meinen Enkelkindern irgendwann Fotos aus dieser Zeit zeige, werden sie bestimmt geschockt sein und es wird viel zu erzählen geben.“ Max nickt zustimmend, denn auch er hat im Labor mittlerweile zahlreiche Geschichten von PTA und Apothekern gehört. Doch alle kennt auch er noch nicht.

  10. Fujifilm investiert 928 Millionen US-Dollar in den Ausbau seiner Produktionsanlage für biologische Produkte in Dänemark

    15.06.2020
    Die FUJIFILM Corporation wird eine bedeutende Kapitalinvestition von rund 100 Milliarden Yen (928 Millionen US-Dollar) in den dänischen Standort von FUJIFILM Diosynth Biotechnologies, einer führenden Organisation für Auftragsentwicklung und -herstellung (CDMO) für Biologika und fortschrittliche Therapien, tätigen. Die Kapitalinvestition wird die derzeitige Produktionskapazität des dänischen Standorts für Arzneimittelsubstanzen verdoppeln und seine Kapazitäten auf die Abfüllung/Veredelung ausweiten und seine derzeitigen Montage-, Etikettier- und Verpackungsdienste verbessern. Durch die Investition in FUJIFILM Diosynth Biotechnologies (Dänemark) werden die Produktionslinien für Massenmedikamente um weitere sechs Säugetierzell-Bioreaktoren erweitert, so dass im Herbst 2023 insgesamt 12 x 20.000-Liter-Bioreaktoren zur Verfügung stehen werden. Damit wird die dänische Anlage zu einer der wenigen großen Großproduktionsanlagen in der Bio-CDMO-Industrie. Die Entwicklung wird auch die Hinzufügung der ersten Abfüll-/Fertigstellungs-Produktionslinie des dänischen Standorts umfassen (bis Sommer 2023), die mit einem vollautomatischen, hochmodernen System ausgestattet ist, das in der Lage ist, bis zu etwa 35 Millionen Einheiten pro Jahr für die Großproduktion zu produzieren. Im Frühjahr 2022 wird eine neue Verpackungslinie mit Einrichtungen zur Montage mehrerer Typen von Autoinjektoren sowie automatischer Etikettierung hinzugefügt, um ein breites Spektrum von Kundenanforderungen zu erfüllen.

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