15.06.2020Takeda Pharmaceutical Company Limited hat heute die mündliche Präsentation der Ergebnisse zweier Studien auf dem 25. Kongress der European Hematology Association (EHA) angekündigt. Die Vorträge sind ab Freitag, 12. Juni 2020, online verfügbar und stellen positive Ergebnisse von TOURMALINE-MM4 vor, einer randomisierten klinischen Phase-3-Studie zur Evaluierung der Wirksamkeit einer oralen Monotherapie mit NINLARO™ (Ixazomib) als Erstlinien-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit diagnostiziertem multiplem Myelom, die zuvor nicht mit einer Stammzelltransplantation behandelt worden waren. Takeda präsentiert außerdem seine wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie US MM-6, die die Wirksamkeit und Sicherheit eines klasseninternen Übergangs zu oralem NINLARO in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason bei neu diagnostizierten Patienten mit multiplem Myelom untersucht, die zuvor eine parenterale, auf Bortezomib basierende Triplett-Induktionstherapie erhalten hatten.
15.06.2020Johnson & Johnson, der Mutterkonzern des forschenden Pharmaunternehmens Janssen, wird früher mit der ersten klinischen Phase 1/2a-Studie am Menschen für seinen rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten beginnen als angekündigt. Ursprünglich für September geplant, soll die Studie bereits in der zweiten Julihälfte starten. "Aufgrund der überzeugenden präklinischen Daten und nach Abstimmung mit den Zulassungsbehörden konnten wir die klinische Entwicklung unseres rekombinanten SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten (Ad26.COV2-S) weiter beschleunigen. Parallel zu unseren Entwicklungsaktivitäten bauen wir weiterhin weltweit wichtige Partnerschaften auf und investieren in unsere Produktionstechnologien und -kapazitäten. Unser Ziel ist, einen sicheren und wirksamen Impfstoff zu liefern, der Menschen weltweit vor dieser Pandemie schützt", so Dr. Paul Stoffels, Forschungschef von Johnson & Johnson.
15.06.2020Lockdown, Schutzmasken, Abstand halten: Um die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu beenden, hoffen Menschen weltweit auf einen Impfstoff. Nun haben Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande mit einem Hersteller einen Vertrag über mindestens 300 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus geschlossen, wie das Bundesgesundheitsministerium am Samstag in Berlin mitteilte. Die Entwicklung eines Impfstoffs könnte im günstigen Fall schon Ende des Jahres abgeschlossen sein, hieß es aus dem Ministerium. Profitieren sollen demnach alle EU-Staaten, die dabei sein wollen. Die Impfdosen würden relativ zur Bevölkerungsgröße aufgeteilt. Der Vertragspartner AstraZeneca nannte sogar eine Größenordnung von «bis zu 400 Millionen Dosen». Das Pharmaunternehmen hatte nach eigenen Angaben zuvor schon ähnliche Vereinbarungen unter anderem mit Großbritannien, den USA und Indien über insgesamt 1,7 Milliarden Impfdosen abgeschlossen.

15.06.2020Eine Erfolgsstory in der Pharmalogistik / Zum 15-jährigen Bestehen präsentiert sich die Med-X-Press GmbH, Goslar als etablierter Pharma-Logistiker, systemrelevant bei der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung. Zum Start hatte die „Garagenfirma“ 3 Mitarbeitende – heute sind es 330, die für zuverlässige und innovative Dienstleistungen stehen. 2005 realisierte Karl-Heinz Dörhage mit der Gründung der Med-X-Press GmbH seine Geschäftsidee: Den Musterversand von Arzneimitteln im Auftrag pharmazeutischer Hersteller.
15.06.2020Mit Blick auf die globalen Auswirkungen der COVID-19-Krise und im engen Dialog mit Ausstellern und Besuchern hat die POWTECH die Weichen für das führende Event der Pulver-, Schüttgut- und Maschinenbau-Branche gestellt: Am diesjährigen Termin vom 30. September bis 1. Oktober 2020 startet in Nürnberg mit der „POWTECH Special Edition“ ein kompaktes und attraktives Eventkonzept als alternatives, auf die derzeitigen Rahmenbedingungen abgestimmtes Format. Der Veranstalter NürnbergMesse setzt damit die Ergebnisse einer Aussteller- und Besucherbefragung konsequent um und ermöglicht der Branche noch in diesem Jahr eine Dialog- und Geschäftsplattform.
15.06.2020Wie schwer eine Covid-19-Erkrankung verläuft, lässt sich schon früh an zwei Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen / Bei einer Covid-19-Erkrankung lässt sich anhand von zwei Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen, ob ein Patient einen schweren Verlauf oder nur milde Symptome entwickelt. Dies ergibt eine Studie an 40 Covid-19-Patienten im chinesischen Wuhan. Die Befunde seien in Deutschland bei mehreren Patienten bestätigt worden, sagt Ko-Autor Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen und Vizepräsident der Gesellschaft für Virologie. Mehrere Medien hatten zuvor über die im Fachblatt «EBioMedicine» veröffentlichte Studie berichtet.
15.06.2020BASF stellt Forschungsgruppen Substanzen aus ihrer mehrere Millionen Verbindungen umfassenden Substanzbibliothek zur freien Verfügung / BASF unterstützt auch weltweit die Suche von akademischen Forschungsgruppen nach einem geeigneten Wirkstoff zur Behandlung von Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert und erkrankt sind. „Wir entwickeln keine pharmazeutischen Wirkstoffe, aber BASF hat mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Erforschung von Substanzen. Das heißt, wir haben das Wissen und große Substanzbibliotheken mit unterschiedlichsten Wirkstoffen“, sagt Dr. Peter Eckes, Leiter des BASF-Forschungsbereichs „Bioscience Research“.
15.06.2020Simulationen auf biologisch relevanten Zeitskalen / Molekulardynamik-Simulationen (MD) sind in den modernen Biowissenschaften allgegenwärtig geworden. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Atomen und Molekülen sowie deren sich daraus ergebenden räumlichen Bewegungen schrittweise berechnet und dargestellt. Wissenschaftler versuchen derzeit, bei diesem Analyseprozess den Zugang zu biologisch relevanten Längen- und Zeitskalen zu erlangen. Dies ist nötig, um molekulare Prozesse wie Proteinfaltung und Protein-Medikamentenbindung zu beschreiben, was zum Beispiel für die moderne Arzneimittelentwicklung entscheidend ist.

12.06.2020In pharmazeutischen Formulierungen werden aus pflanzlichen oder tierischen Quellen gewonnene Phospholipide und synthetische Phospholipide als Hilfsstoffe verwendet. Natürliche Phospholipide werden z. B. aus Sojabohnen oder Eigelb mithilfe von Extraktionsverfahren mit nicht toxischen Lösungsmittel- und Chromatografieverfahren mit geringem Energieverbrauch und möglichst wenig Abfall gewonnen. Aufgrund der Verwendung validierter Fraktionierungsverfahren und der Beschaffung von Rohstoffen mit gleichbleibender Qualität weisen die resultierenden Produkte mit unterschiedlichen Phosphatidylcholingehalten eine ausgezeichnete Reproduzierbarkeit von Charge zu Charge hinsichtlich der Phospholipid- und Fettsäurezusammensetzung auf. Die natürlichen Phospholipide sind in Arzneibüchern und relevanten Richtlinien der Zulassungsbehörden beschrieben. Synthetische Phospholipide werden vorzugsweise aus Glycerophosphocholin (GPC) natürlichen Ursprungs hergestellt. Synthetische Phospholipide spielen im Vergleich zu natürlichen Phospholipiden in der pharmazeutischen Technologie eine untergeordnete Rolle. Natürliche Phospholipide werden gegenüber synthetischen bevorzugt, da sie aus erneuerbaren Quellen stammen und mit nachhaltigen umweltfreundlichen Verfahren hergestellt werden. Im Vergleich zu synthetischen Phospholipiden sind die natürlichen Phospholipide in größerem Maßstab und zu relativ niedrigen Kosten verfügbar.
12.06.2020Mit Blick auf die globalen Auswirkungen der COVID-19-Krise und im engen Dialog mit Ausstellern und Besuchern hat die POWTECH die Weichen für das führende Event der Pulver-, Schüttgut- und Maschinenbau-Branche gestellt: Am diesjährigen Termin vom 30. September bis 1. Oktober 2020 startet in Nürnberg mit der „POWTECH Special Edition“ ein kompaktes und attraktives Eventkonzept als alternatives, auf die derzeitigen Rahmenbedingungen abgestimmtes Format. Der Veranstalter NürnbergMesse setzt damit die Ergebnisse einer Aussteller- und Besucherbefragung konsequent um und ermöglicht der Branche noch in diesem Jahr eine Dialog- und Geschäftsplattform.
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