25.05.2020Die Stada bleibt in Bad Vilbel: Bei einem Besuch in der Produktion gab CEO Peter Goldschmidt die Verlängerung des Mietvertrages für das Headquarter im Stadtteil Dortelweil um weitere zehn Jahre bis 2031 bekannt. Der Konzern fühlt sich fest im Rhein-Main-Gebiet verwurzelt – nach der Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven hatte es Sorgen vor einer Verlagerung ins Ausland gegeben. „Stada ist und bleibt in Bad Vilbel fest verwurzelt. Wir sind mit unseren weltweit 12.000 Mitarbeitern auf einem erfolgreichen Wachstumskurs und blicken optimistisch in die Zukunft. Als verlässlicher Arbeitgeber in der Rhein-Main-Region setzen wir auf Kontinuität“, so Goldschmidt. „Von unserer Zentrale in Bad Vilbel lenken wir nicht nur unser Unternehmen global, sondern leben unseren Auftrag – Stada: Wir kümmern uns als verlässlicher Partner um die Gesundheit der Menschen. Dass wir dieses Versprechen auch in den letzten Wochen einlösen konnten, haben wir mehr denn je unseren Mitarbeitern zu verdanken. Der Einsatz, den sie gezeigt haben, war wirklich herausragend.“
25.05.2020Die Bundesregierung will Unternehmen, die Arzneimittel und Impfstoffe «Made in Germany» herstellen, besser vor Übernahmen ausländischer Investoren schützen. Dazu wird die Außenwirtschaftsverordnung verschärft. Damit kann die Regierung bei geplanten Übernahmen von Firmen im Gesundheitssektor früher und genauer hinschauen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin: «Die aktuelle Corona-Krise zeigt, wie wichtig medizinisches Know-how und eigene Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa in Krisensituationen sein können.»
24.05.2020Takeda Pharmaceutical Company Limited gab heute bekannt, dass die US-amerikanische Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, FDA) die Zulassung für ALUNBRIG (Brigatinib) erteilt hat, und zwar für erwachsenen Patienten mit Anaplastische-Lymphom-Kinase (ALK)-positivem, metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der durch einen von der FDA anerkannten Test festgestellt wurde. Diese Zulassung erweitert die derzeitige Indikation von ALUNBRIG auf die Erstlinienbehandlung. ALUNBRIG ist ein hochwirksamer und selektiver Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI), der auf ALK-Molekülveränderungen zielt.
22.05.2020Nach wochenlangen Corona-Maßnahmen werden die Regeln für Restaurants und Cafés gelockert: Ein Hygieneexperte weiß, was zu tun ist / Möglichst draußen sitzen oder in Restaurants viel lüften: Angesichts bundesweiter Lockerungen der Corona-Regeln für das Gastgewerbe setzen Experten auf Prävention gegen die Übertragung des Virus durch die Luft. Möglichst sollten die Gäste von Restaurants draußen sitzen, sagte Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene an der Universitätsmedizin Rostock, der Deutschen Presse-Agentur. «Da kommt es praktisch nicht zu Infektionen. Das Coronavirus wird ganz maßgeblich über die Luft übertragen.» Dagegen schütze draußen der Luftzug.
22.05.2020Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE und TASE: TEVA) gab heute bekannt, dass auf dem 6. Kongress der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN), der virtuell vom 23. bis 26. Mai 2020 stattfindet, neue Daten zu AJOVY® (Fremanezumab) und die Belastung durch Migräne in Europa vorgestellt werden. Darüber hinaus wird Teva Daten zur langfristigen Sicherheit und Wirksamkeit von COPAXONE® (Injektionslösung Glatirameracetat) präsentieren.
22.05.2020Symptome bei Gefährdung oft schwer erkennbar / Therapie muss schnell erfolgen Suizidgefährdete Jugendliche zeigen meistens keine starken Symptome von mentalen Leiden wie eine Depression oder Angstzustände. Deswegen brauchen alle jungen Menschen Zugang zu psychologischer Hilfe, nicht nur diejenigen, die offensichtlich in Not sind. Das ergibt eine Studie der University of Cambridge http://cam.ac.uk .
22.05.2020Kein anderes Medikament ist so teuer wie die Novartis-Gentherapie Zolgensma: Von den Krankenkassen kommt eine klare Ansage / Das derzeit teuerste Medikament der Welt kann nun auch in Deutschland auf den Markt kommen. Zolgensma habe eine vorläufige EU-Zulassung erhalten, bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission am Mittwoch. Sie gilt demnach für die Behandlung von an spinaler Muskelatrophie (SMA) erkrankte Babys und und Kinder mit einem Gewicht von bis zu 21 Kilogramm. Zolgensma ist eine von der Novartis-Tochter Avexis entwickelte Gentherapie. Sie ist in den USA bereits seit einiger Zeit zugelassen und kostet dort lautet Listenpreis 2,1 Millionen Dollar (1,9 Millionen Euro). Die Erbkrankheit SMA löst unter anderem Muskelschwund aus. Unbehandelt führt sie oft vor Erreichen des zweiten Lebensjahres zum Tod.
22.05.2020Im Kampf gegen das neue Coronavirus könnte es einen großen Schritt vorangegangen sein: Forscher aus Kalifornien wollen einen Antikörper gefunden haben, der das Virus zu 100 Prozent neutralisieren kann. / Das Biotech-Unternehmen Sorrento Therapeutics will die Lösung gegen Sars-CoV-2 gefunden haben: Ergebnisse von Laborexperimenten des Unternehmens zeigen, dass der Antikörper „STI-1499“ das neue Coronavirus vollständig neutralisieren kann. / Genehmigung soll schnellstmöglich erfolgen / „Unser STI-1499-Antikörper weist ein außergewöhnliches therapeutisches Potenzial auf und könnte nach Erhalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen möglicherweise Leben retten", sagte Henry Ji, Vorsitzender und CEO von Sorrento Therapeutics. „Wir bei Sorrento arbeiten Tag und Nacht daran, die notwendigen Schritte zu vollenden, um für diesen Produktkandidaten eine Genehmigung zu bekommen und der wartenden Öffentlichkeit zugänglich zu machen."
22.05.2020Mit Mentholzigaretten ist in der EU nun endgültig Schluss. Ab dem 20. Mai an sind in den EU-Staaten ausnahmslos alle Zigaretten mit charakteristischen Aromen verboten, weil sie den Tabakgeschmack überdecken und so zur Förderung des Tabakkonsums beitragen. / Die Regelung ist Teil der EU-Tabakrichtlinie, die 2014 nach mühsamen Verhandlungen verabschiedet wurden und 2016 in Kraft traten. Seitdem müssen auch zwei Drittel der Vorder- und Rückseite von Zigarettenschachteln und Drehtabakverpackungen für Schockbilder und aufklärende Warnhinweise reserviert sein. Die Regeln sollten die Raucherquote von Jugendlichen senken und „Fälle der vorzeitigen Sterblichkeit“ reduzieren. Derzeit führt die EU-Kommission eine Studie zur Anwendung der Tabakrichtlinie aus.
22.05.2020Die Coronakrise geht mit vielen Unsicherheiten einher. Apotheker Dr. Matthias Wilken vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) weist jedoch auf die gut umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen hin und empfiehlt bei Beschwerden den Besuch in der Apotheke vor Ort. / Manch einer ist in Corona-Zeiten verunsichert. Stecke ich mich an, wenn ich in die Apotheke gehe? „Keine Angst!“, versichert Wilken. „Die Apotheken halten die aktuellen Corona-Hygienevorschriften penibel ein und versorgen Sie bei leichten Beschwerden natürlich wie gewohnt mit Arzneimitteln der Selbstmedikation. Deshalb sollten sie auf jeden Fall in Ihre Apotheke vor Ort gehen und die Beschwerden nicht verschleppen.“
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