27.06.2025Die deutsche Wirtschaft steht vor Herausforderungen: wirtschaftliche Stagnation und ein zunehmend intensiver globaler Innovationswettlauf. In einem technologiegetriebenen...
27.06.2025Mosanna Therapeutics, ein Biotech-Unternehmen, das die Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) neu überdenkt, gab den Abschluss einer Serie-A-Finanzierung in Höhe von 80 Millionen US-Dollar bekannt. Das Unternehmen entwickelt ein einfach anzuwendendes nächtliches Nasenspray zur Behandlung der ...
25.06.2025Nichts geht ohne Generika. Sie stellen rund 80 Prozent der Arzneimittel dar und verursachen für die Krankenkassen nur knapp 7 Prozent der Arzneimittelausgaben. Davon profitiert unser Gesundheitssystem, denn dank Generika kann jeder Mensch in Deutschland die Therapie erhalten, die er benötigt. Doch die Zahlen geben auch Grund zur Sorge. Seit Jahren stemmen Generika immer mehr Versorgung zu einem stetig schrumpfenden Anteil der Kosten. Wie sich diese Entwicklung vollzieht, das zeichnet diese Broschüre nach. Sie hilft, das Gesamtgefüge der Generika-Branche zu verstehen und die Ursachen aktueller Probleme nachzuvollziehen.
25.06.2025Die Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) der Länder, die am 4. und 5 Juni in Stuttgart tagte, und die Gesundheitsministerkonferenz (GMK), die am 11. und 12. Juni in Weimar stattfand, haben sich mit wichtigen pharmapolitischen Fragestellungen auseinandergesetzt und Beschlüsse gefasst, die den Pharmastandort Deutschland stärken. So haben sich beide Ministerkonferenzen ausführlich mit den möglichen Auswirkungen der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) auf die Arzneimittelversorgung in Deutschland befasst. In der GMK wurde dem Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung der KARL attestiert, dass sie „für die Pharmaindustrie hohe Zusatzkosten verursacht und somit eine Gefahr für die Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln darstellt.“ Die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister fordern deswegen das Bundesgesundheitsministerium dazu auf, „sich auf EU-Ebene für die Überarbeitung der erweiterten Herstellerverantwortung einzusetzen“. Auch die Wirtschaftsministerkonferenz sieht die erweiterte Herstellerverantwortung der Kommunalabwasserrichtlinie kritisch und unterstützt die Forderung des Europäischen Parlaments, die Folgenabschätzung für die Arzneimittelbranche durch die Kommission überarbeiten und anpassen zu lassen. Unter dem Tagesordnungspunkt „Gefahrenbewertung von Ethanol als Desinfektionsmittel“ unterstreichen die Ministerinnen und Minister der WMK, dass die aktuelle laufende Neubewertung von Ethanol in der EU-Biozidprodukteverordnung und die generelle Einstufung als karzinogen, mutagen und reproduktionstoxisch ein zu „undifferenziertes“ Vorgehen ist, das den Einsatz oder Vertrieb ethanolhaltiger Desinfektionsmittel mindestens erheblich erschweren und damit den Infektionsschutz für Patientinnen, Patienten und medizinisches Personal gefährden könnte. Insbesondere mit Blick auf die Produktionsprozesse für Arzneimittel und Medizinprodukte betont die WMK, dass sich eine Neueinstufung von Ethanol auf zugelassene Herstellungsprozesse auswirken würde und aufwändige, zum Teil zulassungspflichtige Umstellungen von Produktionsprozessen oder gar Produktänderungen zur Folge hätte. Neben den Auswirkungen auf die Produktionsbedingungen befürchtet die GMK auch negative Folgen für die gesamte Gesundheitsindustrie, die Patientenversorgung und die Verfügbarkeit von Arzneimitteln.
24.06.2025Die einheitliche Datenschnittstelle SRCI (Standard Robot Command Interface), deren Entwicklung, Erweiterung und Pflege von PI (PROFIBUS & PROFINET International) übernommen wurde, ist die Basis für einen einfacheren Einsatz von Robotern und damit einer flexibleren Produktion. Anwender benötigen wesentlich weniger Detailkenntnisse über den jeweiligen Roboterhersteller, die Handhabung und den Funktionsumfang des Roboterhandbediengeräts. Der Implementierungsprozess für Roboterhersteller wird jetzt mit dem SRCI-SDK (Software Development Kit) noch einmal einfacher. Dabei handelt es sich um eine Toolbox für Roboterhersteller, mit deren Hilfe die Entwicklung eines SRCI-Interpreters vereinfacht und damit signifikant beschleunigt wird. Aus diesem Development Kit können sich Entwickler die benötigten Funktionen wie in einem Baukasten herausgreifen und je nach geplanter Interpreter-Funktionalität zusammenstellen und testen.
27.06.2025ZeptoMetrix® freut sich, die Einführung von „NATtrol™ Influenza A H5N1 Quantitative Stock“ bekannt zu geben. Es handelt sich dabei um eine bahnbrechende Entwicklung...
25.06.2025Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung von GSI/FAIR in Darmstadt, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sowie des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) ist es gelungen, ein neues Seaborgium-Isotop zu erzeugen. In dem Experiment an den GSI/FAIR-Beschleunigeranlagen konnten 22 Atomkerne des Seaborium-257 nachgewiesen werden. Die Ergebnisse sind im Fachjournal Physical Review Letters veröffentlicht und als “Editor’s Suggestion” ausgezeichnet.
25.06.2025Konjunkturflaute, Handelskrisen, verschärfter internationaler Wettbewerb – die deutsche Wirtschaft ist pessimistisch ins Jahr gestartet. Viele Unternehmen bauen Stellen ab und die Beschäftigungsaussichten sind laut Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft so schlecht wie seit der weltweiten Finanzkrise nicht mehr. Andere Forschungsinstitute äußerten sich trotz der Schwächephase verhalten optimistisch. Die digitale, ökologische und demografische Transformation nimmt Fahrt auf und bringt einen erheblichen Veränderungsdruck in Unternehmen mit sich. Arbeitgeber bauen teilweise viel Personal ab und gleichzeitig haben sie in anderen Firmenbereichen Schwierigkeiten, Fachkräfte mit den passenden Qualifikationen zu finden.
26.06.2025Drei Fraunhofer-Verbünde haben ein gemeinsames Positionspapier zur licht- und plasmainduzierten Katalyse vorgelegt. Die Technologie verspricht Durchbrüche für die Chemie- und Pharmaindustrie sowie Recycling- und Energiewirtschaft. Das Potenzial für Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Souveränität ist enorm.
26.06.2025Der Deutsche Industrieverband SPECTARIS unterstützt ein breites Bündnis aus Wirtschafts-, Handels-, Agrar- sowie Prüf- und Laborverbänden, das grundlegende Reformen bei der staatlich organisierten Akkreditierung in Deutschland fordert. In einem nun veröffentlichten Positionspapier zeigen die Verbände strukturelle Defizite bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) auf – verbunden mit dem dringenden Appell an Politik und zuständige Stellen, notwendige Veränderungen entschlossen anzugehen. Die Leistungen qualifizierter Prüf-, Labor- und Zertifizierungsinstitutionen sind unverzichtbar für Qualität, Sicherheit und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Ohne sie gäbe es kein „Made in Germany“ – und keine funktionierende Qualitätsinfrastruktur für Verbraucher, Unternehmen und Behörden. Die Akkreditierung durch die DAkkS ist dabei das zentrale Instrument: Sie sichert die Kompetenz und Zuverlässigkeit der Konformitätsbewertungsstellen und schafft damit Vertrauen in Produkte und Märkte – national wie international.
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