13.11.2025Der Aufsichtsrat der SCHOTT Pharma Management AG hat Christian Mias zum CEO von SCHOTT Pharma ernannt. Er wird die Nachfolge von Andreas Reisse antreten, der wie geplant im April 2026 in den Ruhestand geht. Reisse wird in den kommenden Monaten aktiv eine reibungslose Übergabe begleiten, um Kontinuität und Stabilität für das Unternehmen und das gesamte Team zu gewährleisten.
07.11.2025Die Endress+Hauser Gruppe hat im sächsischen Waldheim ein neues Entwicklungs- und Produktionsgebäude für die Flüssigkeitsanalyse eröffnet. Das Familienunternehmen ist seit 1990 an dem Standort aktiv und hat sich kontinuierlich vergrößert. Die Erweiterung ist ein Bekenntnis zur Region und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum.
10.11.2025Seit dem 1. Oktober hat das Fraunhofer IPA einen neuen Standort mit mehreren Demonstratoren zur KI-basierten Robotik in den »IPAI Spaces« in Heilbronn. Das Institut ist bereits seit Jahresanfang über die Fraunhofer Heilbronn Forschungs- und Innovationszentren HNFIZ im dortigen Ökosystem für Künstliche Intelligenz (KI) vertreten und profitiert nun von den neuen Räumlichkeiten und dem Netzwerk der großen Innovationsplattform.

17.11.2025Verpackungen von pharmazeutischen Erzeugnissen müssen höchste Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Lesbarkeit erfüllen. Mithilfe eines passenden Druckinspektionssystems kann durch automatisierte und objektive Prüfungen entlang des kompletten Produktionsprozesses sichergestellt werden, dass alle gedruckten Informationen frei von Fehlern, vollständig und korrekt sind. Möglichkeiten zur Prüfung gibt es vom Artwork-Check über die Inspektion beim Druck bis hin zur Wareneingangskontrolle. Die Ergebnisse sind jederzeit reproduzierbar und dokumentiert – wichtig in regulierten Branchen und im Auditfall. Größter Innovationstreiber ist hier eine vortrainierte Künstliche Intelligenz, die die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit des Prüfprozesses deutlich steigert. Die Systeme tragen aber auch durch die frühe Entdeckung von Fehlern zu erheblichen Ressourceneinsparungen und einer effizienten, schlanken Produktion bei.

01.12.2025Die Digitalisierung in der Pharmaindustrie sollte angesichts steigender Kosten, Fachkräftemangel und regulatorischer Anforderungen nicht länger als verhandelbar gelten. Im Vergleich zu chemischer oder diskreter Fertigung bestehen noch Automatisierungslücken und eingeschränkte IT-Durchgängigkeit. Die Umsetzung erfolgt oft schleppend, während die Dringlichkeit wächst. Validierungsaufwände, heterogene IT-Landschaften und veraltete Infrastrukturen bremsen Fortschritte. Durch eine modulare, validierungsoptimierte Architektur können Pharmaunternehmen Digitalisierungsprojekte bis zu 60?% schneller und kosteneffizienter umsetzen – ohne Compliance-Risiken. Praxisbeispiele zeigen, wie Edge-Technologien, standardisierte Komponenten und agile Methoden die Realisierung von Pharma?4.0 wirtschaftlich ermöglichen.

07.01.2026Die biopharmazeutische Industrie setzt verstärkt auf Simulation zur Prozessoptimierung. Dieser Beitrag demonstriert das Potenzial von diskreter Ereignissimulation (DES) zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion am Beispiel des Puffermanagements in Downstream-Prozessen. Durch einen simulationsbasierten Ansatz werden verschiedene Betriebsszenarien analysiert und hinsichtlich Ressourceneinsatz, Flächenbedarf und Investitionskosten bewertet. Im Fokus steht das Buffer Inline Conditioning System (BICS), das als flexible und platzsparende Alternative zur klassischen Pufferlagerung konzentrierte Stocklösungen bedarfsgerecht inline mit hochreinem Wasser mischt. Mittels Simulation wurden Betriebsszenarien analysiert. Die Ergebnisse zeigen signifikante Einsparungen bei Raumbedarf (bis zu 32?%), Equipment-CAPEX (-32?%), Reinigungszyklen (bis zu 80?%) und Medienverbrauch (bis zu 90?%) durch den Einsatz des BICS und optimierter BICS-Varianten.

26.01.2026Der zweite Teil dieser Serie analysiert die Auswahl geeigneter Technologien zur Herstellung von Wasser für Injektionszwecke (WFI) im Kontext von Lagerung und Verteilung. Neben technischen und regulatorischen Anforderungen werden Standortfaktoren, Investitionskosten, Platzbedarf und Instandhaltungsaufwand verglichen. Die Verfahren – Mehrstufendestillation, Thermokompression und membranbasierte Erzeugung – werden hinsichtlich Energiebedarf, Energiekosten und CO?-Bilanz bewertet. Die Analyse zeigt, dass membranbasiert erzeugtes WFI (MWFI) bei kalter Lagerung energetisch am effizientesten ist, während bei heißer Lagerung auch Destillationsverfahren konkurrenzfähig bleiben. Die Wahl der Technologie hängt stark vom Anwendungsfall und der Lagertemperatur ab. Dieser Beitrag liefert eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die energieeffiziente Auslegung von WFI-Systemen.

10.02.2026Feinchemikalien sind essenzielle Bausteine der chemischen Industrie für die Gesundheitsversorgung. Die Produktion dieser hochreinen Verbindungen ist ein komplexes Verfahren, das oft in mehrstufigen Batch-Stufen prozessiert wird. Diese Synthesen bedürfen oft langer Umrüstzeiten und besonderer Sicherheitsvorkehrungen. Damit die Chemieindustrie konkurrenzfähig bleibt, wurde eine neue Technologie entwickelt, die den kaskadierten Ablauf von Synthesestufen in einer kontinuierlich betriebenen Syntheseanlage möglich macht. Diese Kaskadenreaktionen werden für Durchflussreaktoren durch neuartige Katalysatoren realisiert, um die Vorteile einer kontinuierlichen Prozessführung, Skalierung und Heterogenisierung zu nutzen. Je nach Wunschkaskade werden Katalysatoren kombiniert auf Suprapartikeln oder Polymerfolien zur Verfügung gestellt. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Synthese chiraler Moleküle mit dieser neuen Technologie im Forschungsfeld der photochemisch assistierten Biokatalyse gezeigt.

25.02.2026Der erste Teil dieses Beitrags befasste sich mit den technischen Grundlagen einer kamerageführten Robotersteuerung und betrachtete dabei die 3-D-Kameratechnologie sowie die folgende Bildverarbeitung näher. Im vorliegenden zweiten Teil steht eher die Roboterseite im Zentrum. Dabei wird ein wichtiges Thema sein, wie der Workflow mit Robotersteuerungen angelegt ist, um den maximalen Nutzen aus der Anwendung zu ziehen und die im ersten Teil formulierten Anforderungen an eine flexiblere und kleinskalige Produktion effektiv umzusetzen. Neben den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Robotertypen wird zudem ein Ausblick auf das komplexe Thema der Regulierung gegeben. Während die Hardware relativ einfach auf ihre Compliance mit den Regularien für Produktionseinrichtungen geprüft werden kann, muss man bei der Software zur Robotersteuerung genauer hinschauen.
10.11.2025RETSCH Schneidmühlen werden erfolgreich für die effiziente Vorzerkleinerung einer Vielzahl von Materialien eingesetzt. Die Geräte bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und Bedienkomfort. Das umfangreiche Zubehör ermöglicht die schnelle Anpassung der Schneidmühlen an unterschiedlichste Applikationen.
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