19.05.2026Klinische Studien sind mit der wichtigste Schritt bei der Entwicklung von Medikamenten. Mit ihnen werden neue Wirkstoffe unter realen Bedingungen getestet. Die genau geplanten Studien unterliegen daher hohen Sicherheitskriterien. Das funktioniert nur mit einer guten Organisation, wie Manuela Kleinerüschkamp weiß. Die Betriebswirtin mit Master in Digitalisierung und Management koordiniert die Durchführung klinischer Studien bei Sanofi in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
20.05.2026Eine neue künstliche Intelligenz zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. Die KI namens genESOM wurde darauf trainiert, die Struktur kleiner Datensätze zu “lernen“. Das Gelernte nutzt die KI, um neue Datenpunkte zu generieren. Diese Datenpunkte geben die Eigenschaften der im Versuch erhobenen Daten so korrekt wieder, als ob sie ebenfalls im Laborexperiment erhoben worden wären. Künftig könnten mittels „genESOM“ bei der Testung neuer Wirkstoffe zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden.
20.05.2026Rund 6.000 Menschen weltweit versorgt die Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG mit Hauptsitz in Bergisch Gladbach aktuell jedes Jahr mit innovativen Zell- und Gentherapien. Die Nachfrage steigt immer weiter – und mit ihr auch der Bedarf an Produktionskapazitäten. Deshalb investiert das global agierende Biotechnologie- und Biomedizin-Unternehmen mit rund 4.600 Mitarbeitenden weltweit in den Ausbau des Standorts in Köln. Miltenyi Biotec kernsaniert dort einen ehemalig für pharmazeutische Herstellungs- und Verpackungsprozesse genutzten Gebäudekomplex. Unter dem Namen Cologne Clinical Products Miltenyi Biotec (CPMB) werden künftig Reagenzien für klinische Anwendungen hergestellt. Vor kurzem hat das Projekt mit der Installation der prozesstechnischen Anlagen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE unterstützt Miltenyi Biotec bei der zukunftsweisenden Transformation.
21.05.2026Biesterfeld hat die Mehrheitsbeteiligung an dem südkoreanischen Unternehmen OSP erworben, einem führenden Distributor von Spezialchemikalien und Polymeren für industrielle Anwendungen. Gründer D. W. Kim bleibt als Joint-Venture-Partner weiterhin aktiv im Unternehmen tätig. Das Signing fand am 12. Mai statt.
20.05.2026Die ETIMEX Primary Packaging GmbH mit Sitz in Dietenheim baut ihre Produktionskapazitäten weiter aus und investiert gezielt in die Zukunft des Standorts. Im Mittelpunkt der aktuellen Investition steht die Erweiterung der Kapazitäten für die strategischen Produktlinien PURELAY® und VISTAFORM®. Ergänzend entsteht ein neuer Reinraumbereich der Klasse 7. Die Fertigstellung des Projekts ist für das erste Quartal 2027 geplant.
21.05.2026Was nach Science-Fiction klingt, ist im KIWI Biolab der TU Berlin bereits Realität: Ein vollautomatisiertes Hightech-Labor, in dem KI-gesteuerte Roboter Experimente selbstständig planen und auswerten. Dieses Know-how fließt künftig auch in das neue Forschungszentrum „Der Simulierte Mensch“ (Si-M) von TU Berlin und Charité ein. „Mich hat schon immer interessiert, wie man neue biologische Prozesse möglichst schnell vom Labor in die Praxis bringen kann“, erklärt Prof. Dr. Peter Neubauer. Der Mikrobiologe untersucht, wie Bakterien oder Hefen in Bioreaktoren optimal wertvolle Substanzen wie Proteine für die Pharma-Industrie produzieren. Die Herausforderung dabei: Organismen reagieren empfindlich auf Maßstabsvergrößerungen. Ein Erfolg im Milliliter-Bereich garantiert keine Funktionalität im industriellen Kubikmeter-Maßstab. Vor einer Nutzung muss daher präzise ermittelt werden, unter welchen Bedingungen die mikrobiellen Fabrikanten ihre Aufgabe am effizientesten erfüllen.
20.05.2026Mit der im NOI Techpark in Bozen entwickelten Methode, lernen Unternehmen zehn Jahre vorauszudenken – und daraus umsetzbare Strategien zu entwickeln. Geopolitische Unsicherheit, technologische Sprünge im Wochentakt und steigender Nachhaltigkeitsdruck: Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, sich nicht nur zu verbessern, sondern sich auch grundlegend neu zu erfinden. Denn inkrementelle Innovation reicht in vielen Branchen nicht mehr aus, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der NOI Techpark in Bozen hat eine Methode entwickelt, die radikale Innovation systematisch möglich macht: Alpha Innovation.
20.05.2026Für den medizinischen Fortschritt sind klinische Studien unverzichtbar. Sie verbinden Forschung und Patientenversorgung und eröffnen neue Perspektiven in der Behandlung von Krebs. Gleichzeitig bieten sie Krebserkrankten die Möglichkeit, Zugang zu neuen Therapien zu bekommen und einen Beitrag zu deren Entwicklung zu leisten. Wie laufen klinische Studien in der Onkologie ab, wer kann daran teilnehmen und welche Chancen und Risiken gibt es? Zum Tag der klinischen Forschung am 20.05. liefert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums Antworten.
21.05.2026In regulierten Branchen geht es nicht nur darum, Fehler zu erkennen – sondern auch darum, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Wichtige Punkte aus Sicht von Audits: - vollständige und unveränderbare Protokolle der Prüfergebnisse - klare Versionierung von Prüfplänen und Softwareständen - dokumentierte Änderungen (Wer? Was? Wann? Warum?) - definierte Prozesse für Freigaben und Validierung
21.05.2026Die Verarbeitung hochaktiver pharmazeutischer Wirkstoffe (High Potent Active Pharmaceutical Ingredients, kurz: HPAPI) stellt die Industrie vor wachsende Anforderungen an Sicherheit, Reinigbarkeit und Prozessintegration. Hier gewinnen High-Containment-Konzepte zunehmend an Bedeutung, da Bedienpersonal, Produkt und Produktionsumgebung zuverlässig geschützt werden müssen. Fette Compacting hat deshalb auf der Interpack 2026 erste Einblicke auf die „FE WiP“, eine neue High-Containment-Lösung für die Tablettenproduktion, gewährt. Diese soll voraussichtlich 2027 offiziell vorgestellt werden. Im Fokus stehen der Schutz der Bediener, ein hoher Automatisierungsgrad durch den Einsatz von Robotik sowie die Reinigbarkeit der Anlage. Diese kombiniert automatisierte Wash-in-Place-Prozesse (WiP), Isolatortechnologie und integrierte Prozesssysteme für die Verarbeitung hochpotenter Wirkstoffe bis OEB6.
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