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In der Rubrik News haben wir 23493 Angebote für Sie gefunden

  1. Pharmacovigilance: Vendors and Outsourcing | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 694-699 (2026)

    20.10.2026
    Outsourcing has become a critical strategy in modern pharmacovigilance, enabling pharmaceutical companies to access specialized expertise, manage costs, and scale operations. However, Marketing Authorization Holders (MAH) remain legally accountable for all outsourced Pharmacovigilance (PV) activities, regardless of delegation to external vendors. This responsibility has intensified with recent regulatory changes, particularly EU Regulation 2025/1466, which strengthens oversight requirements across entire PV supply chains, including subcontractors. Successful vendor management requires a systematic approach encompassing rigorous vendor selection and qualification, comprehensive contractual frameworks, clearly defined governance structures, robust performance monitoring and regular audits. Emerging technologies, particularly Artificial Intelligence (AI), introduce additional complexity, with the EU AI Act creating new allocation of responsibilities between AI providers and MAH deployers.

  2. Rabattverträge für patentgeschützte Arzneimittel | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 700-703 (2026)

    22.10.2026
    Mit der Neufassung des § 130e SGB V greift der Gesetzgeber deutlich stärker als bisher in den Wettbewerb zwischen patentgeschützten Arzneimitteln ein. Krankenkassen und ihre Verbände können Gruppen von Arzneimitteln mit patentgeschützten Wirkstoffen bilden, die in einem Therapiegebiet eine therapeutisch vergleichbare Wirkung haben, und hierfür exklusive sowie wirkstoffübergreifende Rabattverträge vereinbaren. Vertragsärztinnen und Vertragsärzte haben grundsätzlich die rabattierten Arzneimittel der jeweiligen Gruppe zu verordnen; nur im medizinisch begründeten Einzelfall darf hiervon abgewichen werden. Die Neuregelung ist deshalb mehr als ein weiteres Instrument der Preisregulierung. Sie verknüpft die Auswahl therapeutischer Alternativen mit der Rabattierung und mit der Wirtschaftlichkeitsprüfung. Damit berührt sie ärztliche Therapieentscheidungen, die Marktposition innovativer Arzneimittel während der Patentlaufzeit und mittelbar auch die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung. Der Beitrag untersucht die neue Systematik, ihre Schnittstellen zum Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) und zur Festbetragsbildung sowie die möglichen Folgen für Versorgung und Innovationsstandort.

  3. Continuous Manufacturing of Oral Solids | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 708-717 (2026)

    Continuous Manufacturing of Oral Solids | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 708-717 (2026)

    23.10.2026
    Continuous manufacturing is transforming pharmaceutical solid dosage production, but its success depends on suitable material properties, particularly of excipients. This study shows that co-processed excipients address key limitations of conventional excipients through engineered particle systems that offer superior flowability, feeding consistency, and resistance to segregation. In 5 systematic case studies, co-processed excipients performance was evaluated in relation to continuous direct compression and dry granulation. The results demonstrate reduced feeding variability (<1 % RSD), maintained content uniformity at low Active Pharmaceutical Ingredient (API) concentrations (1 % w/w), robust tablet formation at high drug loads (up to 80 % w/w Paracetamol), low lubricant sensitivity, and dual-compression tolerance enabling continuous dry granulation. Overall, co-processed excipients emerge as critical enablers for effective continuous manufacturing of oral solid dosage forms.

  4. Energieeinsparung in Reinstmediensystemen | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 718-725 (2026)

    Energieeinsparung in Reinstmediensystemen | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 718-725 (2026)

    27.10.2026
    Reinstmediensysteme für Gereinigtes Wasser (Purified Water, PW), Wasser für Injektionszwecke (WFI) und Reinstdampf (RD) verursachen einen erheblichen Anteil des Energieverbrauchs in pharmazeutischen Herstellungsprozessen. Dieser Beitrag zeigt praxisnah, wie durch bedarfsgerechte Planung und optimierte Betriebsweisen Energie- und Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden können. Im Fokus stehen typische Planungs- und Betriebsfehler, der Vergleich heißer und kalter WFI-Erzeugung sowie konkrete Maßnahmen zur Optimierung von Ausbeuten, Sanitisierungsverfahren und Anlagenbetrieb. Ziel ist es, wirtschaftliche und regulatorisch sichere Einsparpotenziale aufzuzeigen und dauerhaft nutzbar zu machen.

  5. Determination of residual moisture | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 726-733 (2026)

    Determination of residual moisture | Beitrag aus pharmind 88 | Nr. 9 | Seite 726-733 (2026)

    29.10.2026
    Determination of parameters relevant for lyophilization requires knowledge of the remaining ice mass at the end of the primary drying. Regular lyophilization cycles do not allow taking samples at this stage from vacuum. The secondary drying invalidates samples taken thereafter for the primary drying parameter determination. Radio frequency quartz systems enable reliable product temperature measurement in many samples in production. A novel mathematical model of the individual shelf from product temperature and remaining ice mass calculation is presented, the parameters are optimized by the use of an artificial neural network. Karl Fischer titrated primary drying only runs were used to provide the training data. Statistical evidence of the correlation between prediction and titration is provided. Finally, it is shown how kv and Rp values are derived from remaining ice mass data, thus allowing to constantly monitor these parameters in production runs for a large sample set.

  6. Arzneimittelvorsorge darf nicht erst im Ernstfall beginnen

    18.09.2026
    Die Arzneimittelversorgung in Deutschland ist nicht ausreichend auf Krisen und den Verteidigungsfall vorbereitet. Das zeigt eine Analyse von Pro Generika in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsexperten Björn Stahlhut. Die Autoren fordern, das geplante Gesundheitssicherstellungsgesetz (GeSiG) zu einem Gesundheitssicherstellungs- und Vorsorgegesetz (GeSiVoG) weiterzuentwickeln. Dieses muss bereits im Frieden festlegen, welche Fähigkeiten für die Versorgung in Krisenzeiten benötigt werden – und deren Aufbau sowie dauerhafte Vorhaltung ermöglichen.

  7. Jubiläum in Reinbek: 150 Jahre Amandus Kahl

    22.09.2026
    Vom Anbieter von Öfen und Herden zum international erfolgreichen Maschinen- und Anlagenbauer: Amandus Kahl blickt auf 150 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Dieses Jubiläum feierte das Unternehmen vom 3. bis 5. September 2026 in Reinbek unter dem Motto „150 Jahre Innovation – Tradition mit Zukunft“. Gäste aus dem internationalen Kunden- und Partnernetzwerk sowie aus Politik, Wirtschaft und Industrie sprachen über neue Technologien, die Zusammenarbeit in der KAHL Gruppe sowie die Zukunft des Standorts Reinbek.

  8. Gesundheit darf nicht zur bloßen Rechengröße werden

    21.09.2026
    Nach dem Fachgespräch der Finanzkommission Gesundheit zu möglichen Re-Evaluationen und Kosten-Nutzen-Bewertungen von Arzneimitteln warnt Pharma Deutschland vor einem Kurswechsel in der Arzneimittelnutzenbewertung. Die diskutierten zusätzlichen anlasslosen Bewertungs- und Preisverfahren drohten, Versorgung und Innovation zu belasten, ohne die strukturellen Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung zu lösen.

  9. Strategische Weiterentwicklung für die Pharmaindustrie

    24.09.2026
    Pharmaunternehmen stehen vor wachsenden Herausforderungen bei Qualität, Versorgungssicherheit und effizienten Verpackungsprozessen. „Trusted by Pharma“ ist kein neuer Werbespruch, sondern eine Haltung mit der Faller Packaging auf den Punkt bringt, wofür das Unternehmen heute und zukünftig steht: langjährige Erfahrung, hohe Qualität, zuverlässige Versorgung sowie passgenaue Lösungen für unterschiedliche Produkte und Prozesse.

  10. Nemera erweitert Produktionskapazität in Ponts-et-Marais, Frankreich

    22.09.2026
    Nemera hat eine neue Produktionsstätte in Ponts-et-Marais, Frankreich, eingeweiht. Halle 3 wird die Produktionskapazität der Nemera-Standorte Ponts-et-Marais und Le Tréport erweitern, die steigende Kundennachfrage decken und in den kommenden Jahren bis zu 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Halle 3 beherbergt die Produktionsanlagen für die SP9-Pumpe sowie weitere strategische Fertigungsanlagen und ermöglicht so die Konsolidierung der SP2-Pumpenproduktion am Standort Le Tréport. Diese Organisation stärkt die Komplementarität der beiden Standorte und unterstützt deren langfristige Entwicklung. Die neue Anlage umfasst eine Gesamtfläche von 7.200 m², darunter einen 2.600 m² großen Reinraum der ISO-Klasse 8 sowie separate Logistik- und Technikbereiche. Ausgestattet mit modernsten Spritzgießmaschinen und Hochgeschwindigkeits-Montagelinien, wird Halle 3 die Produktionskapazität von Nemera deutlich erhöhen. Die Standorte Le Tréport und Ponts-et-Marais werden zusammen bis zu 120 Millionen zusätzliche Geräte pro Jahr produzieren können, um die steigende Marktnachfrage zu decken. Die auf einem 46.000 m² großen Gelände errichtete Anlage profitiert zudem von verfügbaren Flächenreserven für zukünftige Phasen der industriellen Expansion von Nemera.

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