07.08.2025Endress+Hauser ist nun alleiniger Eigentümer des Software-Unternehmens CodeWrights GmbH mit Sitz in Karlsruhe. Der Schweizer Spezialist für Mess- und Automatisierungstechnik übernahm mit Wirkung vom 1. Juli 2025 die restlichen 33 Prozent der Anteile vom Sensor- und Elektronikhersteller Pepperl+Fuchs. Seit 2002 hielt Endress+Hauser zwei Drittel der Anteile, während Pepperl+Fuchs das verbleibende Drittel besaß. CodeWrights, 2002 als Joint Venture von Endress+Hauser und Pepperl+Fuchs gegründet, beschäftigt knapp 50 Mitarbeitende. Als Dienstleister entwickelt das Unternehmen kundenspezifische Software-Lösungen für Hersteller von Mess- und Automatisierungstechnik – beispielsweise Apps und Cloud-Anwendungen, Software für die industrielle Automatisierung oder embedded Software, wie sie in Geräte integriert wird. Damit erwarb sich CodeWrights einen Ruf als zuverlässiger Softwarepartner und erzielte profitables Wachstum.
07.08.2025Titian Software und Labguru haben sich in Cenevo umbenannt und die Lösungen der beiden Unternehmen, Labguru und Mosaic, unter einer neuen, einheitlichen Marke zusammengeführt, um weitere Innovationen und eine verstärkte Zusammenarbeit zur Beschleunigung der wissenschaftlichen Forschung zu ermöglichen. Das kombinierte Unternehmen ist spezialisiert auf Labormanagementsysteme, Automatisierung, Orchestrierung, Datenmanagement und KI-Technologie.
07.08.2025Kuros Biosciences, ein führendes Unternehmen im Bereich innovativer Biotechnologie, gab diese Woche den Abschluss der ersten US-Fälle mit dem neuen MagnetOs ™ MIS Delivery System bekannt – einem sterilen, vorgefüllten Einweg-Fallsystem für minimalinvasive Eingriffe (MIS) an der Wirbelsäule. Nach der FDA 510(k)-Zulassung des MagnetOs™ MIS Delivery Systems im Mai markieren diese ersten Fälle einen wichtigen Meilenstein für die Erweiterung des Zugangs von Chirurgen zu einem optimierten Ansatz für die Transplantatimplantation.
07.08.2025Seit 2015 bzw. 2016 haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine aktive Rolle beim Management von Liefer- und Versorgungsengpässen übernommen. Seitdem wurden mit verschiedenen gesetzgeberischen Maßnahmen auf nationaler und auf der europäischen Ebene Regelungen mit dem Ziel eingeführt, die Versorgung mit Arzneimitteln zu verbessern. In dem Artikel werden die bisherigen nationalen und europäischen Ansätze, deren Anwendung und Auswirkungen, die Rolle der Bundesoberbehörden sowie die etablierten Strukturen beim BfArM und dem PEI vorgestellt. Weiter wird ein Ausblick auf die derzeit in Diskussion befindliche Humanarzneimittelgesetzgebung gegeben.
06.08.2025Minebea Intec, ein weltweit führender Hersteller industrieller Wäge- und Inspektionstechnologien, erweitert die MiNexx® Produktfamilie und setzt neue Maßstäbe bei Präzision, Vernetzung und Benutzerfreundlichkeit. Unter dem Slogan "Our Innoweightion. Your Progress." präsentiert das Unternehmen drei neue, leistungsstarke Wägeindikatoren als Herzstück und eine neue hochmoderne Bodenwaage MiNexx®3000. Ganz gleich, ob manuelles Verwiegen, automatisierte Prozesse oder Schwerlastanwendungen – die Wägeindikatoren MiNexx® bieten für jede industrielle Wägeanforderung die zukunftsweisende Lösung. Die neuen Indikatoren und Wägeplattformen kombinieren technologische Spitzenleistung mit maximaler Anpassungsfähigkeit an individuelle Prozessanforderungen. Sie sind ab sofort verfügbar.
06.08.2025Redcare Pharmacy hat heute die endgültigen Umsätze und Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2025 bekannt gegeben. Der Konzern bestätigte für das erste Halbjahr einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro (H1 2024: 1,1 Milliarden Euro), was einer Steigerung von 27,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten stieg weiterhin unvermindert zweistellig um 18,3 % auf 941 Millionen Euro im ersten Halbjahr (H1 2024: 795 Millionen Euro). Der Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten stieg im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 49,1 % auf 486 Millionen Euro (H1 2024: 326 Millionen Euro). In Deutschland wurden 222 Millionen Euro (2024: 87 Millionen Euro) umgesetzt, was einem Wachstum von 154,7 % entspricht. Der Nettogewinn belief sich im zweiten Quartal auf positive 8,9 Millionen Euro und im ersten Halbjahr 2025 auf -2,8 Millionen Euro, wobei das zweite Quartal von einem positiven Einmaleffekt in Höhe von 14,2 Millionen Euro im Zusammenhang mit der erfolgreichen Transaktion der Wandelanleihen vom 8. April profitierte.
06.08.2025Fäden und Seile eignen sich hervorragend zum Flechten, Knoten und Weben. In der Chemie dagegen ist eine derartige Verarbeitung von Molekülsträngen eine fast unlösbare Herausforderung. Denn Moleküle sind nicht nur winzig klein, sie sind ständig in Bewegung und lassen sich daher nicht ohne weiteres anfassen, halten oder gezielt verformen. Einer Forschungsgruppe am Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) unter der Leitung von Dr. Michael Kathan ist es jetzt gelungen, zwei Molekülstränge mithilfe eines künstlichen, lichtbetriebenen Nano-Motors gezielt umeinanderzuwickeln und damit eine besonders komplexe Struktur erzeugen: ein Catenan (von lateinisch „catena“ = Kette). Catenane bestehen aus zwei ringförmigen Molekülen, die wie Glieder einer Kette ineinander verschlungen sind – ohne chemisch miteinander verbunden zu sein. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
06.08.2025Die Bundesregierung hat die Hightech Agenda für Deutschland beschlossen. Die Agenda ist ein wichtiger Schritt für eine fokussierte Innovationspolitik als Grundpfeiler technologischer Souveränität und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit. Die Fraunhofer-Gesellschaft begrüßt die Agenda und die Impulse, die sie für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland setzt.
06.08.2025Über die Hälfte unserer Biosimilars stammen aus Europa. Insbesondere Deutschland ist für die Branche ein wichtiger Standort. Doch immer mehr Hersteller produzieren in Asien. Dabei kann auch Deutschland Standort! Allerdings nur, solange diese fünf Punkte hier sitzen: 1. Gute Unis und starke Mitbewerber 2. Fachkräfte, Fachkräfte, Fachkräfte 3. Unternehmen, die investieren 4. Verlässliche Rahmenbedingungen 5. Die Bereitschaft, für Versorgungssicherheit zu bezahlen
06.08.2025Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) wird Ende 2025 seinen Sitz nach Bad Homburg vor der Höhe verlegen. Der Umzug ist für November/Dezember 2025 geplant und stellt einen bedeutenden Schritt für das Institut dar. Der neue Standort in Bad Homburg bietet dem Institut hervorragende infrastrukturelle Voraussetzungen für die Weiterentwicklung seiner Forschung in den Bereichen Material- und Korrosionsforschung sowie chemische Technik mit dem Schwerpunkt elektrochemische Prozesse. Das moderne Gebäude im Gewerbegebiet im Zentrum von Bad Homburg ist als Laborgebäude in seiner Ausstattung ideal. Damit wird sichergestellt, dass der wissenschaftliche Betrieb mit minimalen Einschränkungen auch während der Übergangsphase ohne Unterbrechung weiterläuft.
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