13.06.2025Politiker:innen in der Europäischen Union (EU) arbeiten an einer neuen Arzneimittelgesetzgebung in Form eines „Pharmapakets“. Statt Europa in seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, könnte das Gegenteil passieren, warnt nun die pharmazeutische Industrie erneut. Leidtragende wären die Patient:innen – von heute und morgen.
13.06.2025Mangelnde Versorgungssicherheit, zu hohe Preise, technische Optimierung, Verbote: Es gibt viele Gründe, weshalb Unternehmen einzelne Roh- oder Werkstoffe durch andere ersetzen müssen. Die Suche nach Alternativen ist aufwändig und endet oft ergebnislos. Ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA hat nun ein KI-unterstütztes Tool zur Materialsubstitution entwickelt.
13.06.2025Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich Pharmakovigilanz (Pharmacovigilance Risk Assessment Committee, PRAC) ist ein wissenschaftlicher Ausschuss der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA). Er überwacht und bewertet die Sicherheit von Humanarzneimitteln in der EU. Dieser Beitrag geht auf die Ergebnisse der PRAC-Sitzung vom 7.–10.?Apr. 2025 ein.
12.06.2025Am 20. und 21. Mai 2025 veranstaltete Syntegon in Crailsheim die 10. Ausgabe des branchenführenden Pharmatags. Eine Rekordzahl von mehr als 350 Kunden, Partnern, Innovatoren und führenden Experten aus aller Welt war der Einladung von Syntegon zu dieser Veranstaltung gefolgt. „Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden und Technologieanbietern ist wichtiger denn je – insbesondere bei der Entwicklung von erfolgskritischen Lösungen für die Pharma- und Biotechindustrie“, sagte Torsten Türling, CEO der Syntegon-Gruppe. „Die vielen erfolgreichen Beispiele, die auf dem Pharmatag vorgestellt wurden, belegen dies eindeutig. Was Syntegon wirklich auszeichnet, ist unser unerschütterliches Bekenntnis zu Partnerschaften.“
12.06.2025Bei der LMT Group kommt es zu einem Wechsel im Aufsichtsrat: Klaas Borchert, langjähriges Mitglied und seit 2020 Vorsitzender des Gremiums, hat sein Mandat zum 31. Mai 2025 niedergelegt. Die Gesellschafter danken Herrn Borchert für seine wertvolle Arbeit und sein Engagement für die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe. Zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde mit Wirkung zum 1. Juni 2025 Dr. Markus Flik berufen. Der promovierte Maschinenbauingenieur verfügt über umfassende Führungserfahrung in der Industrie, unter anderem als CEO der Homag Group AG und der Chiron Group SE. Darüber hinaus engagiert sich Dr. Flik als Mitglied in Aufsichtsräten von Unternehmen des Maschinenbaus und der Industrieautomation.
12.06.2025Wir freuen uns, Sie über ein neues Stipendium für das Masterstudium Drug Regulatory Affairs (MDRA) zu informieren: Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Studiengangs verzeichnen wir derzeit ein starkes Interesse von qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern aus dem In- und Ausland. Viele verfügen bereits über Berufserfahrung, jedoch fehlt nicht selten die finanzielle Grundlage für die Teilnahme am MDRA-Studiengang. Daher möchten wir insbesondere Arbeitgeber, Mitgliedsunternehmen und potenzielle Förderer ansprechen: Können Sie sich vorstellen, durch die Vergabe eines Stipendiums einen Beitrag zur Qualifizierung des Fachkräftenachwuchses zu leisten? Ein unternehmensfinanziertes Stipendium bietet nicht nur die Möglichkeit, gezielt Nachwuchskräfte zu unterstützen, sondern auch ein Engagement für Chancengleichheit und Weiterbildung im Bereich Regulatory Affairs zu zeigen. Zudem verschafft es Ihnen Sichtbarkeit, wenn Sie sich als engagierter Arbeitgeber mit gesellschaftlicher Verantwortung innerhalb unseres Fachgebiets positionieren.
12.06.2025Reduktion um 39 Prozent realisiert - Restliche Behandlung dauert jedoch erheblich länger Je früher Patienten mit einer Sepsis behandelt werden, desto besser sind ihre Aussichten. Das zeigt eine groß angelegte Kohortenstudie des Tianjin Medical University General Hospital (https://eng.tmu.edu.cn). Diese hat jetzt erstmals nachgewiesen, dass die ergänzende Behandlung mit Statinen die Überlebenschancen verbessert. Sie steht laut Caifeng Li mit einer um 39 Prozent geringeren Mortalität bei schwerkranken Patienten in Zusammenhang. Die Werte wurden 28 Tage lang nach einer Spitalseinweisung erfasst.
12.06.2025Als Mitglied von Medicines for Europe schließt sich die Polpharma Group den führenden Unternehmen der Branche an und fordert die EU-Staats- und Regierungschefs auf, einen 5-Punkte-Aktionsplan für Arzneimittel zu verabschieden, um Patientinnen und Patienten zu schützen, die Produktion anzukurbeln und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten
12.06.2025Wasserstoff-Elektrolysezellen enthalten unter anderem sogenannte Selten-Erd-Metalle. Hat eine Elektrolysezelle ihren Dienst getan, landen die darin verbauten Materialien aktuell im Stahlschrott. Wie die Wertstoffe aus verbrauchten Elektrolysezellen so wiedergewonnen werden können, dass sie direkt für neue Zellen taugen, untersucht jetzt ein Forschungsteam der TU Bergakademie Freiberg. Die neue Methode veröffentlichen die Forschenden aktuell in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Journal of Sustainable Metallurgy“. Der Wasserstoff-Hype macht sie zu gefragten Rohstoffen für die Energiezukunft: Sogenannte Selten-Erd-Metalle, wie Scandium, Lanthan oder Cer. Denn in Festoxid-Elektrolysezellen für die Herstellung von Wasserstoff stecken rund 150 Kilogramm Selten-Erd-Metalle je 10 Megawatt-Modul. Laut aktuellen Ergebnissen des Teams der TU Bergakademie Freiberg lassen sich diese Metalle durch hydrometallurgische Verfahren aus den Elektroden der Elektrolyse-Zellen zurückgewinnen – und damit künftig anstelle von primären Rohstoffen weiterverwenden.
12.06.2025Die Zweifel an den Folgen der Kommunalabwasserrichtlinie erreichen nun auch die Europäische Kommission. Im Zusammenhang mit der heute vorgestellten Wasserresilienzstrategie entschied die Kommission, die durch die erweiterte Herstellerverantwortung entstehenden Kosten und Auswirkungen auf die betroffenen Sektoren (Pharma & Kosmetik) zu überprüfen. Pharma Deutschland begrüßt die Entscheidung der Kommission. Vor dem Hintergrund der eklatanten Mängel der bisherigen Folgenabschätzung und des mehrheitlichen Wunsches des EU-Parlamentes nach einer Revision kann die jetzt beschlossene Überprüfung nur der erste Schritt hin zu einer neuen Folgenabschätzung sein. Hintergrund: Anfang Mai hatte das Europäische Parlament in einem Initiativbericht die Kommission aufgefordert, aufgrund von unterschiedlichen Daten zur Bezahlbarkeit und Verfügbarkeit von Human-Arzneimitteln die Folgen der Richtlinie auf die Branche neu zu bewerten. Zuvor hatte Pharma Deutschland seinerseits auf die systematischen Fehler in der Folgenabschätzung und der Datengrundlage der Kommission hingewiesen. Die Kritik des Verbandes wurde durch das zweite Gutachten des Beratungsunternehmens Ramboll untermauert.
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