
25.08.2026Glas als Primärpackmittel für pharmazeutische Anwendungen muss strengen regulatorischen Anforderungen gerecht werden, insbesondere bei etablierten und zunehmend komplexen Arzneimitteln einen optimalen Schutz vor Container-Wirkstoff-Wechselwirkungen bieten. Borosilikatglas, mit mehr als 100 Jahren Anwendungsgeschichte als eines der ältesten Pharmagläser, gilt heute als Goldstandard für die sichere Verpackung von Arzneimitteln zur parenteralen Applikation. Um die Sicherheit und Qualität von Arzneimitteln weiter zu erhöhen und innovative Lösungen für moderne pharmazeutische Anwendungen bereitzustellen, wird in diesem Fachbeitrag eine optimierte Variante eines Borosilikatglases vorgestellt. Anhand des Profils extrahierbarer Substanzen (Extractables-Studien) wird gezeigt, inwiefern sich die verbesserte hydrolytische Beständigkeit des optimierten Borosilikatglases im Vergleich zu herkömmlichen Pharmagläsern quantifizieren lässt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine geringe Änderung in der Glaskomposition zu einer signifikanten Verbesserung des Auslaugungsverhaltens sowohl des Grundglases als auch der Innenoberfläche unbehandelter Rohre führen kann.
24.08.2026Neopac freut sich, Ann Peirce als neue Head of Sales Americas und Managing Director Wilson willkommen zu heissen. Sie wird ihre neue Funktion am 1. September 2026 antreten und bringt über 20 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen Verpackungsindustrie mit. Ihre umfassende Expertise umfasst die Bereiche Vertriebsführung, Geschäftsentwicklung und Kundenbetreuung.

24.08.2026Nach der Installations- und Funktionsprüfung ist es in der Qualifizierungs- und Validierungsphase von Rohrpostanlagen für Zytostatika ein wesentliches Zielkriterium, kurzzeitig im ms-Bereich auftretende Beschleunigungs- und Bremsvorgänge während des Transports geeignet erfassen zu können. Dies gelingt durch kalibrierte 3-Achsen-Schocklogger mit kurzer Abtastrate, welche zur Erfassung sowohl kumulativer Kräfteeinwirkungen als auch maximaler Beschleunigungswerte eingesetzt werden. Zudem ist die Evaluierung geeigneter Akzeptanzkriterien eine zusätzliche Herausforderung. Ein Ansatzpunkt sind umfassende risikobasierte Testreihen zu mechanischen Einflussfaktoren für die Zytostatika unter Berücksichtigung unterschiedlicher Verpackungsmethoden im Vergleich mit alternativen manuellen Transportvorgängen. Technische Optimierungsmaßnahmen und die Nivellierung der Transportgeschwindigkeit sind weitere essenzielle Prozess- und Qualitätsparameter.

24.08.2026This study investigates the integration of wet bead milling with fluid bed technologies, i.e. granulation and drug layering, respectively, as a combined method for developing stable oral nano drug products. Naproxen as Biopharmaceutical Classification System (BCS) Class II model active pharmaceutical ingredient (API) with low water solubility of 16 mg/L was nanomilled in the presence of suitable stabilizers (polymer and surfactant) using a wet bead milling system. In Part 1 the manufacturing processes for the nanosuspension and its incorporation into carriers such as lactose, microcrystalline cellulose, and isomalt using top-spray and Wurster bottom-spray fluid bed processes were described. The aim was to transfer API nanocrystals into solid dosage forms while maintaining nanoparticle integrity and stability throughout the manufacturing process. Part 2 covers the manufacture and characterization of the API nanoparticle-loaded granules and pellets. Bulk and tapped density, particle size distribution, loss on drying, microscopy, and dissolution behavior were evaluated Specifically for nanoparticle formulations, redispersibility testing was performed, as it plays a critical role in defining Critical Quality Attributes (CQAs). The stability study was furthered under storage conditions of 25 °C / 60 % relative humidity (RH).
24.08.2026Die nun bekannt gewordenen Halbjahreszahlen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zeigen ein klares Bild: Trotz wiederkehrender Rufe nach immer neuen Sparmaßnahmen und Leistungskürzungen verbuchen die Krankenkassen ein sattes Plus von rund 2,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026. Die von Kassenvertretern betriebene Rhetorik einer angeblich katastrophalen Finanzlage steht in krassem Widerspruch zur wirtschaftlichen Realität.
24.08.2026SphingoTec wird in den kommenden Monaten auf einer Reihe führender Konferenzen in den Bereichen Diagnostik und Intensivmedizin vertreten sein. Diese Teilnahme unterstreicht das kontinuierliche Engagement des Unternehmens für die Weiterentwicklung biomarkerbasierter Lösungen, die eine frühere und präzisere klinische Entscheidungsfindung in der Akut- und Intensivmedizin ermöglichen.
24.08.2026Gericke hat die Markteinführung des Gericke Formulation Skid GFS Gen3 bekannt gegeben, einer neuen Plattform für kontinuierliche Produktion, die pharmazeutische Hersteller dabei unterstützt, Projekte schneller umzusetzen, Abläufe zu vereinfachen und ein hohes Mass an Sicherheit zu gewährleisten, auch wenn sich die Prozessanforderungen weiterentwickeln.
24.08.2026Angesichts der dynamischen Entwicklung in der humanoiden Robotik und massiver globaler Investitionen in diese Zukunftstechnologie sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA: "Weltweit hat längst ein intensives Wettrennen um die Führerschaft in der humanoiden Robotik und damit in der "physischen KI" begonnen. Für Deutschland und Europa steht dabei viel auf dem Spiel: Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und industrielle Wertschöpfung. Deshalb muss das Thema humanoide Robotik und physische KI ganz oben auf die politische Agenda."
24.08.2026Das Universitätsklinikum Erlangen bündelt seine Kompetenzen in der Zell- und Gentherapie: Im Deutschen Zentrum Immuntherapie wurde das neue interdisziplinäre Zentrum für Zell- und Gentherapie (iZGE) gegründet. Es vereint die Expertise mehrerer Kliniken und Fachbereiche und soll innovative Therapieansätze schneller aus der Forschung in die Versorgung von Patientinnen und Patienten bringen.
24.08.2026Präzision, Geschick und eine ruhige Hand waren gefragt: Auf der analytica 2026 lud METTLER TOLEDO Messebesucher ein, ihre Pipettierfähigkeiten beim Wettbewerb „Wir suchen den Pipettier-Champion!“ unter Beweis zu stellen. Den Bestwert und damit den Hauptpreis erzielte Johannes Kotulla vom Institut für Anatomie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Als Gewinner erhielt er einen Rainin SmartCheck inklusive PipetteX Software.
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