08.07.2022Die chemisch-pharmazeutische Industrie hatte im ersten Halbjahr zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen: Lange Lieferzeiten und hohe Frachtkosten sowie Engpässe bei Vorleistungen und Materialien behinderten die Geschäftstätigkeit der Unternehmen. Hinzu kamen sprunghaft steigende Preise für Rohstoffe und Energie, vor allem für Erdgas. In diesem schwierigen Umfeld konnte die Branche ihre Produktion mit 0,5 Prozent nur wenig ausweiten, wie aus der Bilanz des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) für die ersten sechs Monate hervorgeht. Ohne Pharma sank die Produktion sogar um 3 Prozent. Die steigenden Produktionskosten konnten zum Teil an die Kunden weitergegeben werden. Durch die Entwicklung der Erzeugerpreise (+21,5 %) legte der Branchenumsatz um 22 Prozent auf 130 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zu.
08.07.2022Der US-Pharmakonzern Merck & Co befindet sich bei seiner geplanten milliardenschwere Übernahme des Biotech-Unternehmens Seagen einem Pressebericht zufolge auf der Zielgeraden. Die Gespräche seien in einem fortgeschrittenen Stadium, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstagmorgen und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen.
08.07.2022Ethypharm hat einen neuen Deutschlandchef: Roland Krock verantwortet das Geschäft des Berliner Unternehmens, das auf die Bereiche Zentralnervensystem (ZNS) und Injektionspräparate für Krankenhäuser spezialisiert ist.
08.07.2022Cannabis als Medizin wird vorrangig gegen chronische Schmerzen (76,4 Prozent) eingesetzt. Weitere häufig behandelte Symptome sind Spastik (9,6 Prozent) beziehungsweise Anorexie/Wasting (5,1 Prozent). Das geht aus der heute veröffentlichten Begleiterhebung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hervor.
08.07.2022Die Bundesregierung hat zur Bewältigung der Corona-Pandemie bis Anfang Juni etwa 6,8 Mrd. Euro für Impfstoffe ausgegeben. Das geht aus einer Antwort von Staatssekretär Edgar Franke (SPD) auf eine Anfrage des CSU-Gesundheitspolitikers Stephan Pilsinger hervor. Zunächst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet.
08.07.2022Die Inflation ist eines der bestimmenden Themen dieser Tage. Nun melden sich auch die Generikahersteller zu Wort und klagen über hohe Preissteigerungen. Verschärft sich die Versorgungs-Knappheit?
07.07.2022Die Lieferengpässe bei Arzneimitteln haben mitunter dramatische Auswirkungen für bestimmte Kundengruppen. Besonders Kinder sind aktuell von verschiedenen Ausfällen betroffen. Zu den schwer verfügbaren Schmerz- und Fiebersäften kommen jetzt auch Nasensprays dazu. Ratiopharm kündigte gegenüber Apotheken an, die Bestellungen für die anstehende Erkältungssaison für das apothekenpflichtige Nasenspray-Ratiopharm Kinder nicht bedienen zu können. Die Aufträge seien automatisch gelöscht worden, heißt es aus Ulm.
07.07.2022In dieser Studie wurde die Leistung des fluidlab R-300 Zellzählers gemäß den Empfehlungen der CLSI EP05-A32 ausgewertet mit dem Ergebnis, dass es die Linearität der Ergebnisse über einen großen Bereich von Zelltypen und Konzentrationen gewährleistet.
07.07.2022Die Forscher der Universitätsmedizin Greifswald haben nach der Aufklärung der Ursache von Hirnvenenthrombosen nach COVID-19-Impfungen nun mit einer Studie zeigen können, dass allein das Impfstoffdesign der Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson die sehr seltene Impfnebenwirkung auslösen kann. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt im „New England Journal of Medicine“.
07.07.2022Die chemisch-pharmazeutische Industrie hatte im ersten Halbjahr zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen: Lange Lieferzeiten und hohe Frachtkosten sowie Engpässe bei Vorleistungen und Materialien behinderten die Geschäftstätigkeit der Unternehmen. Hinzu kamen sprunghaft steigende Preise für Rohstoffe und Energie, vor allem für Erdgas. In diesem schwierigen Umfeld konnte die Branche ihre Produktion mit 0,5 Prozent nur wenig ausweiten, wie aus der Bilanz des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) für die ersten sechs Monate hervorgeht. Ohne Pharma sank die Produktion sogar um 3 Prozent. Die steigenden Produktionskosten konnten zum Teil an die Kunden weitergegeben werden. Durch die Entwicklung der Erzeugerpreise (+21,5 %) legte der Branchenumsatz um 22 Prozent auf 130 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zu.
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