10.12.2025Noch bis zum 31. Dezember 2025 können sich Teilnehmende ihr Ticket für die PAT Connect Conference 2026 (10.–11. März 2026, Kurhaus Badenweiler) zum Frühbucherpreis sichern.
15.12.2025Um den steigenden Bedarf von Patientinnen und Patienten sowie Kunden befriedigen zu können, entschied sich die renommierte Klosterfrau Group zum Aufbau einer neuen Produktionslinie am Produktionsstandort Berlin. io übernahm umfassend die Generalplanung und Ausführungsbegleitung.

07.01.2026Das Thema ist in aller Munde und auch in allen Medien, aber oft doch leider sehr abstrakt. Wenn es z. B. um große und auffällige Säugetierarten geht, wie z. B. das Nördliche Breitmaulnashorn, ist die öffentliche Aufmerksamkeit weitaus größer, als wenn es sich um ein wirbelloses Tier oder gar eine unauffällige Pflanzenart handelt: Die Art ist ausgestorben. Oft wird auch nicht wirklich differenziert, ob sich die Aussage auf eine bestimmte Region bezieht oder eine Art global ausgelöscht ist. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „ausgestorben“ wirklich?
08.01.2026Lieferengpässe beruhen auf einem Mangel an verfügbaren Arzneimitteln. Instrumente, wie dieser Mangel verwaltet werden kann (z. B. durch die vermehrte Lagerhaltung kritischer Produkte oder Informations- bzw. Frühwarnsysteme) sind in Hinblick auf ihren Erfolgschancen kritisch zu sehen, da sie die Menge an Arzneimitteln im Markt nicht vergrößern. Nur eine vermehrte Produktion von Arzneimitteln in Europa verbessert die Aussichten, die Versorgung mittel- bis langfristig zu stabilisieren. Hierfür sind innovative Anreize notwendig, dafür genügt z. B. ein temporäres Aussetzen der Festbeträge nicht. Tiefgreifende Korrekturen in Preisregulierungsmaßnahmen müssen bei allen Arzneimitteln der Grundversorgung erfolgen. Zudem gilt es den Forschungs- und Produktionsstandort in Deutschland und Europa zu stärken. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie schlägt ein neuartiges Instrument vor. Mit dem 4-3-2-1-Modell kann durch eine grundsätzliche Verlagerung der Prioritäten bei der Vergabe von Lieferverträgen die Produktion in Europa nachhaltig gestärkt werden. Parallel dazu muss es eine Diskussion in der Gesellschaft geben, ob und in welchem Maße die chemisch-pharmazeutische Industrie gewünscht, wertgeschätzt und als Garant für Gesundheit und Fortschritt (wieder) akzeptiert werden kann.
09.01.2026Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) regelt die Inhalte der gesundheitlichen Versorgung mittels Richtlinien und entscheidet, welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt werden. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist dafür verantwortlich, den Nutzen und den Schaden von medizinischen Maßnahmen für Betroffene zu untersuchen. Dieser Beitrag berichtet über die Aktivitäten des G-BA und des IQWiG mit Fokus auf den Arzneimittemittelbereich und die Ergebnisse von Nov.?2025.

12.01.2026Im 2. Teil wird deutlich, dass der Konkurrenzdruck für pflanzliche Arzneimittel weiter zunimmt – insb. durch Nahrungsergänzungsmittel, die von vereinfachten Marktzugangsbedingungen profitieren. Verbraucher haben Schwierigkeiten, zwischen den Kategorien zu unterscheiden. Innovationen sind im Bereich der Phytopharmaka aufgrund hoher Entwicklungskosten und regulatorischer Unsicherheiten selten. Hinzu kommen strukturelle Veränderungen bei Behörden sowie Defizite in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Apothekern, die die Zukunftsfähigkeit weiter belasten. Um den Stellenwert pflanzlicher Arzneimittel zu erhalten, braucht es eine risikobasierte Regulierung, transparente Verbraucherinformation, Förderung von Innovationen (etwa durch Real-World Evidence), klare Wettbewerbsbedingungen und eine Stärkung der Lehre. Nur durch gezielte politische und regulatorische Maßnahmen können Phytopharmaka als fester Bestandteil des Gesundheitssystems gesichert werden.
13.01.2026Die Sicherheit von Arzneimitteln steht im Mittelpunkt jeder medizinischen Versorgung. Dabei spielen unerwünschte Arzneimittelwirkungen (Adverse Drug Reactions, ADRs) eine Schlüsselrolle, die zeitnah erkannt, gemeldet und in Pharmakovigilanzsysteme integriert werden müssen, um Patienten bestmöglich zu schützen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie die Meldeverpflichtungen der Ärzte so weiterentwickelt werden können, dass die Arzneimittelsicherheit verbessert wird, ohne die Ärzteschaft unnötig zu belasten. Das Ziel muss es sein, eine Lösung zu finden, die sowohl den Bedürfnissen der Ärzte gerecht wird als auch die Prozesse zur Sammlung und Auswertung von ADR-Daten effizienter gestaltet. Bezogen auf die Publikation von Nebenwirkungen ist die nachfolgend vorgeschlagene Vorgehensweise ein vielversprechender Weg, um insbesondere auf die umständlichen und zeitintensiven Literaturrecherchen verzichten zu können – ein Prozess, der nicht nur in der EU, sondern weltweit optimiert werden könnte.
14.01.2026The revision of the EU pharmaceutical legislation aims to promote innovation and enhance regulatory efficiency. Two central enablers are platform technologies and the regulatory sandbox. The European Commission’s (EC) proposal for Platform Technology, Article?15 was complemented by a European Parliament (EP) amendment introducing the Platform Technology Master File (PTMF), enabling reference to prior data and streamlined evaluation. Legislative negotiations are ongoing. Articles?113–115 outline a sandbox for testing innovative technologies and medicines under regulatory oversight. These concepts were explored not only during the opening session of the TOPRA Symposium 2025 but also in extensive preparatory and follow-up discussions among the authors, incorporating input from regulators, decision makers, industry, academia. There was broad consensus that both platform technology/PTMF and the sandbox can serve as innovation-enabling tools – if implemented with clear criteria and flexible governance.
15.01.2026Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) ist ein wissenschaftliches Gremium der Europäischen Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency, EMA) in Amsterdam. Der CHMP ist zuständig für die Nutzen-Risiko-Bewertung der Zulassungsanträge für Humanarzneimittel, die EU-weit zugelassen werden müssen oder sollen. Er verabschiedet positive oder negative Zulassungsempfehlungen (Opinions). Die Koordinierungsgruppe für gegenseitige Anerkennungs- und dezentralisierte Verfahren (CMDh) hingegen koordiniert die Zulassungsverfahren für Arzneimittel in mehreren EU-Mitgliedstaaten sowie die Pharmakovigilanzverfahren. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse der CHMP-Sitzung vom 10.–13.?Nov. 2025 und der CMDh-Sitzung vom 11.–13.?Nov. 2025 zusammen.
16.01.2026Der Ausschuss für Kinderarzneimittel (Paediatric Committee, PDCO) ist ein wissenschaftliches Gremium der EMA, das die eingereichten pädiatrischen Prüfkonzepte (Paediatric Investigation Plan, PIP) bzw. die Freistellungsanträge von PIP (Waiver) bewertet. Im weiteren Verlauf prüft es, ob alle Studien gem. PIP tatsächlich durchgeführt wurden (Compliance Check). Dieser Beitrag fasst die Empfehlungen des PDCO aus der Sitzung vom 9.–12.?Sept. 2025 zusammen.
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