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In der Rubrik Zeitschriften haben wir 12022 Beiträge für Sie gefunden

  1. "… ohne Gesundheit ist alles nichts" / 6. Wiesbadener Gesundheitstage 2002 sind ein voller Erfolg

    Rubrik: Aspekte

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite VIII/143 (2002))

    Rahner E

    "… ohne Gesundheit ist alles nichts" / 6. Wiesbadener Gesundheitstage 2002 sind ein voller Erfolg / Rahner E

  2. Neue Herausforderungen für elastomere Verschlüsse

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 899 (2002))

    Petersen C

    Neue Herausforderungen für elastomere Verschlüsse / Petersen C
    New Challenges to Elastomeric Closures Claudia Petersen West Pharmaceutical Services Deutschland GmbH, Technical Customer Service Department, Eschweiler (Germany) Neue Herausforderungen für elastomere Verschlüsse Zulassungsbehörden weltweit fragen zunehmend nach umfangreicheren Informationen bezüglich Elastomer-Verschlüssen von Primärpackmitteln, die bei konventionellen und biologisch/biotechnologisch gewonnenen Arzneimitteln zum Einsatz kommen. Die geforderten Informationen umfassen oft Angaben zu den chemisch-physikalischen Eigenschaften und der Reinheit der Elastomere. Mehrere Faktoren tragen hierzu bei. Dazu gehören: 1. die Nachfrage nach Extraktionsstudien des Verpackungssystems; 2. die Nachfrage nach Auslaugungsstudien des Verpackungssystems unter Verwendung des Arzneimittels als Extraktionsmedium; 3. die Nachfrage nach chemisch reinen Verpackungskomponenten für hochsensible biologisch oder biotechnologisch gewonnene Wirkstoffe. Der Begriff chemische Reinheit bezieht sich hierbei auf ein geringes Potential an extrahierbaren Substanzen des elastomeren Verschlusses. Jeder dieser Faktoren ist zum Nachweis der Sicherheit und Wirksamkeit eines Arzneimittels im Laufe des Zulassungsverfahrens und zur Etablierung der Haltbarkeitsdauer eines Produktes wichtig. Diese hochsensiblen Verbindungen, die teilweise schon in sehr geringen Mengen wirksam sind, werden häufig lyophilisiert. Hieraus resultieren kleine Gefriertrocknungskuchen, die wiederum Gefriertrocknungsstopfen benötigen, die durch eine hohe chemische Reinheit, eine niedrige Restfeuchte und eine geringe Wasserdampf-Durchlässigkeitsrate charakterisiert sind. Auslösend für diesen zunehmenden Bedarf an Information waren zum Teil die United States Food and Drug Administration (FDA) Guidance for Industry “Container Closure Systems for Packaging Human Drugs and Biologics” (herausgegeben Mai 1999) und die Richtlinien der International Conference on Harmonisation (ICH) Q3A und ICH Q3B (R) “Impurities in New Drug Substances”. Auch die Empfehlungen/Anforderungen zur Verschlußintegrität sind strenger geworden. Hierzu sei beispielhaft auf den FDA Entwurf Guidance for Industry “Container Closure Integrity IN LIEU of Sterility Testing as a component of the stability protocol for sterile products” hingewiesen. Dieser Entwurf wurde noch nicht offiziell angenommen und veröffentlicht. FDA-Angaben zur Folge ist es möglich, daß dieser Leitfaden in die endgültige Version der FDA Draft Stability Guidance (1998) inkorporiert wird. Ob und wann dies geschieht, ist noch unklar. Der Abschnitt zum Leistungsverhalten (performance) der Container Closure Guidance von 1999 beschäftigt sich ebenfalls mit der Integrität des Dichtsitzes, da dieser eindeutig mit den Leistungsmerkmalen eines Verpackungssystems in Verbindung steht. Faktoren, die einen Einfluß auf den Dichtsitz eines elastomeren Verschlusses haben, sind Gummiformulierung, Design, Herstellung, Verpackungsprozeß und Lagerbedingungen. All diese Faktoren sind im Rahmen der Optimierung eines Verpackungsssystems zu berücksichtigen. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick darüber, was bis dato zur Verbesserung von Prozessen und Gummisorten unternommen wurde, um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, und ob sich die Anforderungen der amerikanischen Zulassungbehörden von denen Europas unterscheiden. Key Words Elastomeric closures, extractables, leachables · Helium leakage testing · Seal integrity   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  3. Form-Fill-Seal-Herstellung von Polyolefin-Beuteln für Parenteralia

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 892 (2002))

    Fischer B

    Form-Fill-Seal-Herstellung von Polyolefin-Beuteln für Parenteralia / Fischer B
    Form-Fill-Seal Manufacturing of Polyolefin Bags for Parenteralia Bernd Fischer Plümat Maschinenbau, Espelkamp Form-Fill-Seal-Herstellung von Polyolefin-Beuteln für Parenteralia Der prozentuale Anteil von Plastikcontainern am weltweiten Markt von Primärpackmitteln steigt, während der Anteil von Parenteralia in Glasflaschen abnimmt. Die letzten großen Märkte, die von Glasflaschen auf Plastik wechseln, sind die Gebiete der früheren Sowjetunion und China. In allen anderen bedeutenden Märkten sind Plastikcontainer bereits Standard. Basierend auf Informationen von Pharmafirmen aus aller Welt sind mehr als 60 % aller Plastikcontainer aus Polyolefinen hergestellt. Die jährliche Kapazität aller in 2001 und 2002 installierten Form-Fill-Seal-(FFS-)Maschinen für Polyolefin-Beutel beträgt über 500 Mio. Einheiten pro Jahr und liegt damit höher als in den gesamten 10 Jahren zuvor. Dies zeigt, daß speziell der prozentuale Anteil von Polyolefin-Beuteln exorbitant steigt. Speziell für Polypropylen (PP) entwickelte Konnektoren und eine zunehmende Anzahl von Folienproduzenten haben einen positiven Effekt auf die Materialkosten der Container und auf die Prozeßstabilität der FFS-Maschinen. Intravenöse Lösungen in Polyolefin-Beuteln sind die neuste Entwicklung in der Geschichte von Parenteralia mit einem hohen Potential für Innovationen und zukünftige Anwendungen. Bei der Massenfertigung von intravenösen Lösungen ist unter ökonomischen und pharmazeutischen Gesichtspunkten FFS die optimale Produktionsmethode und wird zunehmend zum weltweiten Standard in der Herstellung von flexiblen Primärverpackungen. Key Words Form-fill-seal · Intravenous solution · Parenterals · Primary packaging · Polyolefin bags · Polypropylen bags   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  4. Grenzwerte für die Reinigungsvalidierung in der Blutplasma-Fraktionierung

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 887 (2002))

    Lakomy I

    Grenzwerte für die Reinigungsvalidierung in der Blutplasma-Fraktionierung / Lakomy I
    Grenzwerte für die Reinigungsvalidierung in der Blutplasma-Fraktionierung Thomas Pracht, Ivo Lakomy und Markus Weber ZLB Bioplasma AG, Bern (Schweiz) Das klassische „Carry Over“-Konzept zur Festlegung von Grenzwerten für die Reinigungsvalidierung ist beschränkt auf klassische Produktrückstände. Für Produkte mit einem Viren-Gefährdungspotential, wie sie z. B. in der Blutplasma-Fraktionierung auftreten, ist es nicht anwendbar. Deswegen wird in diesem Artikel ein anderes Konzept beschrieben, welches auf einem sog. „Prozeßbasierten Limit“ (PBL) beruht. Dieses PBL beschreibt die produktberührte Oberfläche nach erfolgreicher Reinigung und damit auch die Reinigungseffizienz. Es wird in Feldstudien vor der eigentlichen Reinigungsvalidierung experimentell im Sinne der Beschreibung der „Prozeßfähigkeit“ des Reinigungsprozesses ermittelt. Key Words Batch segregation · Reinigungsvalidierung, Grenzwert, Prionen, Process Capability, Viren · Process Based Limit-Konzept   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  5. Integriertes Konzept für Engineering und Qualifizierung von Apparaten und Ausrüstungsgegenständen

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 880 (2002))

    Vidiere B

    Integriertes Konzept für Engineering und Qualifizierung von Apparaten und Ausrüstungsgegenständen / Vidiere B
    Integriertes Konzept für Engineering und Qualifizierung von Apparaten und Ausrüstungsgegenständen Barbara Vidiere LSMW GmbH, Stuttgart Im folgenden Artikel wird gezeigt, wie sich durch integrierte Planung sowie durch die integrierte Ausführung von En-gineering- und Qualifizierungsleistungen im Pharmabereich Kosten und Zeitaufwand reduzieren lassen. Die Ziele des integrierten Ansatzes sind: - Das Erkennen von Planungs- und Ausführungsfehlern durch die Implementierung von Qualitätssicherungsmaßnahmen in einer frühen Projektphase, um aufwendige und unter großem Zeitdruck stehende Fehlerbeseitigungsmaßnahmen in einer späten Projektphase zu vermeiden. - Die Dokumentation von Qualitätssicherungsmaßnahmen, die im Rahmen einer Good Engineering Practice ausgeführt werden, so umzusetzen, daß diese als Teil der Qualifizierung genutzt werden können, um den Qualifizierungsaufwand zu reduzieren. - Die Umsetzung geltender GMP-/FDA-Anforderungen. Key Words Pharma-Anlagen, Ausführung, Inbetriebnahme, integriertes Konzept, Planung, Qualifizierung     © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  6. Geschlossene Systeme im biotechnologischen Anlagenbau

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 875 (2002))

    Wilde F

    Geschlossene Systeme im biotechnologischen Anlagenbau / Wilde F
    Geschlossene Systeme im biotechnologischen Anlagenbau Frank Wilde LSMW GmbH, Stuttgart Im biotechnologischen Anlagenbau werden sogenannte „geschlossene Systeme“ eingesetzt, um das herzustellende Produkt gegen Kontaminationen zu schützen. Ebenso müssen aber auch Personen und Umwelt bei gewissen Produktionsprozessen vor den Organismen/Zellen oder Produkten/Inhaltsstoffen geschützt werden. Nach EG-GMP-Leitfaden sollen Zellkultur-Anlagen, soweit möglich, als geschlossene Systeme ausgeführt werden. Dieses „Containment“ ist als Abgrenzung der Anlage zur Umgebung hauptsächlich durch Kraftschluß und Filtersysteme zu verstehen. Allerdings werden in den meisten Fällen im Betrieb (z. B. eines Bioreaktors) die Behälter be- und entlüftet und Medien werden zu- und abgeführt. Um bei diesen Anwendungen das System vor dem Eindringen von kontaminierenden Substanzen oder Organismen geschlossen zu halten, werden sterilisierbare Filter installiert oder zuvor sterilisierte Medien über in sich geschlossene Leitungs- und Schlauchsysteme zugeführt. Die Herausforderung an das Design solcher Anlagen liegt darin, die Abdichtung, vollständige Sterilisation und Reinigbarkeit zu realisieren und zu gewährleisten. Die kritischen Schnittstellen an den Systemgrenzen sind Anschlußstellen für mobile Behälter, Rührwerksdurchdringungen, Probenahmesysteme und Leitungen zu einseitig offenen Systemen, wie z. B. Zellrückhaltesysteme bei kontinuierlichen Fermentationen. Für alle Anwendungsbereiche im Anlagenbau sind technische Lösungen und Komponenten auf dem Markt erhältlich. Entscheidend für die Funktionsfähigkeit der biotechnologischen Anlage sind aber Detailausführung und Integration der Komponenten und Apparate. Key Words Bioreaktor · Containment · Filtration · Kontamination · Reinigung · Sterilisation   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  7. Potentialer Einsatz von Attenuated Total Reflection-Infrarot- und Nah-Infrarot-Bildgebungsverfahren in der Qualitätssicherung fester Arzneiformen

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 870 (2002))

    Reich G

    Potentialer Einsatz von Attenuated Total Reflection-Infrarot- und Nah-Infrarot-Bildgebungsverfahren in der Qualitätssicherung fester Arzneiformen / Reich G
    Potential of Attenuated Total Reflection Infrared and Near-infrared Spectroscopic Imaging for Quality Assurance/Quality Control of Solid Pharmaceutical Dosage Forms Gabriele Reich Institute for Pharmaceutical Technology and Biopharmaceutics, Ruprecht-Karls-University of Heidelberg, Heidelberg (Germany) Potentialer Einsatz von Attenuated Total Reflection-Infrarot- und Nah-Infrarot-Bildgebungsverfahren in der Qualitätssicherung fester Arzneiformen Die räumliche Zuordnung der verschiedenen Komponenten in einer festen Arzneiform ist für deren Qualität von großer Bedeutung. Mit der klassischen Infrarot (IR)-Mikroskopie steht seit mehr als 25 Jahren eine nicht-destruktive Methode zur Verfügung, die es erlaubt, durch manuelles Abrastern über viele Stunden ein chemisches Proben-Mapping durchzuführen. Durch die Entwicklung neuartiger Multi-Element-Detektorsysteme, sog. Focal Plane Array (FPA)-Detektoren, können inzwischen auch große Probenflächen simultan vermessen werden, so daß die typische Meßzeit nur noch wenige Minuten beträgt. Prinzip und potentielle Anwendungsbereiche der modernen Attenuated Total Reflection (ATR)-IR- und NIR (Nah-Infrarot)-Bildgebungsverfahren in der pharmazeutischen Entwicklung und Produktionskontrolle fester Arzneiformen werden vorgestellt und diskutiert. Die chemische Visualisierung von Coating-Filmen auf Tabletten mittels ATR-IR eröffnet interessante Möglichkeiten der Defektkontrolle und Prozeßoptimierung. Das nicht-destruktive NIR-Mapping von Protein/Polymer-Matrix-Systemen direkt nach der Herstellung und während der In-vitro-Freisetzung erlaubt es, Protein-Adsorptionsvorgänge ohne vorheriges Labelling zu detektieren. Die vorgestellten Beispiele zeigen, daß beide Methoden für eine Vielzahl pharmazeutischer Anwendungen in der Qualitätssicherung einen innovativen Ansatz darstellen. Key Words Attenuated total reflection Fourier transform infrared spectroscopy · Drug distribution · Film coat uniformity · Near-infrared spectroscopy · Solid dosage forms · Spectroscopic imaging   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  8. Nicht-invasive Analysenmethoden der Schwingungsspektroskopie in der pharmazeutischen Forschung

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 863 (2002))

    Neubert R

    Nicht-invasive Analysenmethoden der Schwingungsspektroskopie in der pharmazeutischen Forschung / Neubert R
    Nicht-invasive Analysenmethoden der Schwingungsspektroskopie in der pharmazeutischen Forschung Siegfried Wartewig und Reinhard Neubert Institut für Angewandte Dermatopharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale Die Prinzipien der Fourier-Transform (FT)-Meßtechnik und der photoakustischen Spektroskopie (PAS) werden erläutert. Die Aussagemöglichkeiten der FT-Raman-Spektroskopie werden an verschiedenen Beispielen demonstriert: thermotrope Eigenschaften von Lipiden, Differenzierung zwischen Stratum corneum von gesunder, psoriatischer und atopischer Haut sowie Polymorphie von Wirkstoffen. Die FTIR-PAS kann zur direkten Bestimmung von Wirkstoffen in pharmazeutischen Zubereitungen ohne aufwendige Probenpräparation eingesetzt werden. Mit Hilfe der FTIR-PAS ist es möglich, die Wirkstoff-Penetration in Membranen in Echtzeit nicht-invasiv zu verfolgen und dabei das Tiefenprofil zu bestimmen. Key Words FTIR photoakustische Spektroskopie · FT-Raman-Spektroskopie · Polymorphie · Stratum corneum-Lipide · Wirkstoff-Penetration   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  9. Pharma-Wasser - Ein kritischer Rohstoff in der pharmazeutischen Verwendung

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 856 (2002))

    Kudernatsch H

    Pharma-Wasser - Ein kritischer Rohstoff in der pharmazeutischen Verwendung / Kudernatsch H
    Pharma-Wasser - Ein kritischer Rohstoff in der pharmazeutischen Verwendung Heinz Kudernatsch PAC Pharma-Anlagen-Consult GmbH, Nürnberg In den vergangenen zehn Jahren war im Bereich von „Wasser für pharmazeutische Zwecke“ eine besondere Dynamik zu beobachten. Dies bezieht sich sowohl auf geänderte Anforderungen der Arzneibücher und bei den Definitionen in den „Leitlinien“ bzw. „ Guidelines“ als auch auf die Technologien der Herstellverfahren. Durch die US Pharmacopoeia (USP) 23 (1996) wurde die Leitfähigkeitsmessung als Summenprüfung für die chemische Qualität und die Total Organic Carbon (TOC)-Messung als Gesamtwert für die oxidierbaren Substanzen eingeführt. Von der FDA und in der Ph. Eur. wurden Keimlimits definiert. Von der European Agency for the Evaluation of Medicinal Products (EMEA) wurde der CPMP/CVMP „Note for Guidance on Quality of Water for Pharmaceutical Use“ im Oktober 2001 veröffentlicht und sollte im Juni 2002 zur Anwendung kommen. Inzwischen wurde eine veränderte Fassung, auf die im folgenden Beitrag im einzelnen eingegangen wird, veröffentlicht. Durch den „Note for Guidance on Quality of Water for Pharmaceutical Use“ wird eine neue Wasserqualität - Highly Purified Water (HPW) - eingeführt, das auch bereits im Europäischen Arzneibuch festgeschrieben ist. Bei der Herstellung von Purified Water (PW) wird aufgrund der hohen Anforderungen an die Leitfähigkeit vor allem eine Kombination von Umkehrosmose und elektrochemischer Entsalzung (RO/ EDI) in der pharmazeutischen Produktion eingesetzt. Ein beträchtlicher Kostenanteil für das PW beläuft sich auf den hohen Aufwand an Energie und den Verlust von Spülwasser in der Zeit der Zirkulation, wenn kein Wasser produziert wird. Zur Herstellung von Water for Injection (WFI) werden das Thermokompressionsverfahren und das Mehrstufendruckkolonnenverfahren gegenübergestellt. Wenn überwiegend kaltes WFI verwendet wird, ist das Thermokompressionsverfahren von Vorteil. Bei Heißlagerung und Heißverteilung von WFI ist dagegen das Mehrstufenverfahren günstiger, nicht zuletzt aufgrund der geringen Kosten für Wartung und Instandhaltung. Durch eine sorgfältige Auslegung des Lager- und Verteilsystems muß sichergestellt werden, daß das hergestellte Wasser ohne Qualitätsverlust in den benötigten Mengen und Temperaturen am Verbrauchsort zur Verfügung steht unabhängig davon, ob es sich um PW, WFI oder HPW handelt. In der Planung ist zunächst die richtige Werkstoffauswahl neben den Entscheidungen zur Sanitisierung oder Sterilisation des Systems zu treffen. Von entscheidender Bedeutung ist darüber hinaus das Design der Anlage: Totraumfreiheit, Stutzenlänge, Art der löslichen Verbindungen und der Armaturen und Einbauten. Key Words Note for Guidance on Quality of Water for Pharmaceutical Use · Purified Water · Highly Purified Water · Water for Injection   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

  10. Good Manufacturing Practices für Ausgangsstoffe / Aktuelle Entwicklungen

    Rubrik: -

    (Treffer aus pharmind, Nr. 08, Seite 844 (2002))

    Milek F

    Good Manufacturing Practices für Ausgangsstoffe / Aktuelle Entwicklungen / Milek F
    Good Manufacturing Practices für Ausgangsstoffe Aktuelle Entwicklungen Frank Milek Aug. Hedinger GmbH & Co. KG, Qualitätssicherung und GMP, Stuttgart GMP für Ausgangstoffe erweitert die Forderung, Qualität und Sicherheit von Arzneimitteln nicht nur durch Prüfungen, sondern auch durch ein besonderes Qualitätssicherungssystem zu gewährleisten. Die Entwicklung der pharmazeutischen Regularien und die Aktivitäten verschiedener Organisationen zeigen die wachsende Bedeutung von GMP-Prinzipien für die Herstellung und den Vertrieb von Ausgangsstoffen. Zahlreiche Leitfäden wurden veröffentlicht und werden von den Ausgangsstoffherstellern und -händlern zunehmend für die Implementierung von GMP in ihre Qualitätssysteme genutzt. GMP im Ausgangstoffbereich wird die Lieferantenqualifizierung der Pharmaindustrie beeinflussen und die bisherige Qualitätssicherung von Ausgangsstoffen langfristig verändern. Der aktuellen Entwicklung von geeigneten und anwendbaren GMP-Anforderungen für Wirkstoffe, Hilfsstoffe und die Distribution von Ausgangsstoffen kommt dabei eine wichtige Rolle zu. GMP für Ausgangsstoffe wird auch die Lieferanten dieser Stoffe in die Verantwortung für Arzneimittelsicherheit einbinden. Key Words GMP · Ausgangsstoff · Wirkstoff · Hilfsstoff · GMP-Leitfaden   © ECV- Editio Cantor Verlag (Germany) 2002  

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