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30.10.2026Neue Beiträge einsetzen aus PI 10-2026
30.09.2026Neue Beiträge aus PI 09-2026
29.09.2026Wasser stellt eines der wichtigsten Medien in der pharmazeutischen Industrie dar. Aufgrund vielfältiger Einsatzgebiete des Wassers in der Arzneimittelherstellung ist dessen chemische und mikrobiologische Kontrolle von großer Bedeutung. Dieser Fachbeitrag beschreibt die aktuelle regulatorische Grundlage für die Qualitätskontrolle des Wassers für pharmazeutische Zwecke gemäß der gängigen Pharmakopöen European Pharmacopoeia (Ph. Eur.), US Pharmacopoeia (USP) und Japanese Pharmacopoeia (JP). Am Beispiel einer Wasseraufbereitungsanlage wird die Herstellung des Wassers für Injektionszwecke (WFI) mittels Membranverfahren beschrieben. Aufbauend darauf wird das chemisch-physikalische und mikrobiologische Monitoring erläutert.
28.09.2026The integration of artificial intelligence into GMP-regulated pharmaceutical engineering delivery is no longer speculative – it is already underway. This article examines the structural preconditions for responsible Artificial Intelligence (AI) integration, the governance distinction between deterministic and probabilistic AI systems, the evolving regulatory framework, and the organisational implications for pharmaceutical manufacturers and their engineering partners. It argues that genuine transformation requires architectural commitment, not merely technology adoption.
25.09.2026Digitalization is fundamentally transforming pharmaceutical production and, with it, the role of professionals operating in this domain. Modern Pharma 4.0 environments combine automation, IT, data-driven processes, and compliance into tightly integrated and continuously connected systems, while the emergence of Artificial Intelligence (AI), particularly Physical AI, introduces systems that perceive, reason, and act in direct interaction with physicochemical processes in real time. This development goes beyond traditional automation and significantly increases system complexity by coupling operational behaviour with validation, data integrity, and regulatory constraints. As a result, established role models based on strict functional separation increasingly reach their limits, since the central challenge is no longer a lack of expertise, but the fragmentation of expertise across domains. Personnel profiles are therefore evolving from narrowly specialized roles toward boundaryspanning professionals capable of integrating technical, regulatory, and organizational perspectives while reasoning about system behaviour as a whole. Rather than proposing a formal competence framework, this article analyses emerging trends in personnel requirements in Pharma 4.0 and discusses how increasing complexity shifts demand toward integrative and system-oriented competencies.
23.09.2026Könnte sich eine Sachkundige Person (Qualified Person, QP), die eine Fertigproduktcharge zertifiziert, welche nach Großbritannien (United Kingdom, UK) durchgeführt wird, strafbar gemacht haben? Der Fall: Ein deutscher Arzneimittelhersteller verkauft Arzneimittel, die in Indien hergestellt worden sind, seit Jahren nach UK. Hierzu werden die Arzneimittel in einem Freilager des Zolls gelagert. Sie gelangen also nicht auf das deutsche Hoheitsgebiet. Die QPs des Arzneimittelherstellers erstellen ein „Batch Certificate“. Darin wird bestätigt, dass „alle Herstellungsstufen dieser Fertigproduktcharge in voller Übereinstimmung mit den Anforderungen der Guten Herstellungspraxis der EU und mit den Anforderungen der Genehmigung für das Inverkehrbringen im Zielland (UK) durchgeführt wurden“. An dieser Praxis änderte sich über die Jahre nichts – wohl aber die Rechtslage nach dem „Brexit“. Deswegen gerieten die QPs in den Brennpunkt strafrechtlicher Ermittlungen. Ist ihr Verhalten strafbar, weil Zertifikate ausgestellt werden, die irreführend eine EU-Freigabe/-Einfuhr suggerieren, die tatsächlich nicht stattgefunden hat? Werden die zertifizierten dadurch zu gefälschten Arzneimitteln?
21.09.2026Künstliche Intelligenz (KI) kann in der pharmazeutischen Industrie über den gesamten Lebenszyklus eines Arzneimittels hinweg eingesetzt werden: Von der Identifikation von Wirkstoffzielen und der Wirkstoffentwicklung über die Optimierung klinischer Studien bis hin zu Zulassung und Pharmakovigilanz. KI verspricht schnellere Forschungsprozesse, bessere Auswertung großer Datenmengen und eine Früherkennung von Risiken. Zugleich hängt der Einsatz stark von einer hochwertigen Datenbasis und einem komplexen Rechtsrahmen ab, insb. bestimmt durch KI-VO und der DSGVO. Zentrale Herausforderungen sind der Schutz sensibler Gesundheitsdaten, Anonymisierung und Sekundärnutzung. Im Fokus steht der innovationsfreundliche, aber datenschutzsensible Ausgleich zwischen Fortschritt und Patientenschutz.
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